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Open Source & SBOM Resilience

OSS Governance

Die Nutzung von Open Source Software ist unter DORA kein technisches Randthema mehr. Drei Governance-Anforderungen stellen sicher, dass OSS systematisch gesteuert wird.

Hinweis: Diese Seite ist eine Umsetzungshilfe und ersetzt keine Rechtsberatung oder verbindliche aufsichtsrechtliche Auslegung.

Management-Zusammenfassung

  • Drei Governance-Anforderungen decken Richtlinie, Risikomanagement und Rollen für Open Source Software ab.
  • Jede Anforderung ist mit DORA-Artikeln und ISO-27001-Kontrollen verknüpft.
  • OSS Governance ist kein isoliertes Thema — Integration in IKT-Risikomanagement, Änderungsmanagement und Drittparteiensteuerung.
OSS-GOV-01 Governance

Open-Source-Richtlinie

Die Nutzung, Prüfung, Freigabe und Aktualisierung von Open Source Software ist durch eine vom Management freigegebene Richtlinie geregelt. Die Richtlinie definiert zulässige Lizenzen, Genehmigungsprozesse, Verantwortlichkeiten und Eskalationswege.

DORA-Referenz

Art. 5, Art. 8, Art. 9

Verantwortlich

Informationssicherheit / Architektur / Einkauf

OSS-GOV-02 Governance

OSS im IKT-Risikomanagement

Open-Source-Komponenten werden als IKT-Assets im Risikomanagementrahmen erfasst. Risiken aus OSS-Nutzung (Lizenz, Sicherheit, Wartung, Community) werden systematisch bewertet und gesteuert.

DORA-Referenz

Art. 6, Art. 7, Art. 8

Verantwortlich

IKT-Risikomanagement / CISO

OSS-GOV-03 Governance

Rollen und Verantwortlichkeiten

Klare Rollen für OSS-Steuerung: Architektur (Technologieauswahl), Entwicklung (Nutzung und Updates), Sicherheit (Schwachstellen), Einkauf (Lieferanten-SBOM), Compliance (Lizenzen).

DORA-Referenz

Art. 5

Verantwortlich

Geschäftsleitung / CISO