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Produkt

Software Supply Chain Resilience

Hilft Finanzinstituten, Risiken aus externen Artefakten, Dependencies, Build-Scripts und unkontrollierten Updates risikoorientiert zu steuern.

Zielgruppe

CISO (Identifikation und Steuerung von Supply-Chain-Risiken), Entwicklung (Integration sicherer Dependencies und Build-Pipelines), Revision (prüfbare Nachweise über Artefakt-Integrität und Freigabeprozesse).

Das Problem

Finanzinstitute nutzen hunderte Open-Source-Bibliotheken, Container-Images und Drittanbieter-Artefakte. Bei einem kritischen Sicherheitsvorfall (z. B. Log4Shell, SolarWinds) ist oft unklar, welche Komponenten betroffen sind, ob Patches eingespielt wurden und ob die Lieferkette insgesamt vertrauenswürdig ist. Manuelle Prozesse sind langsam, fehleranfällig und nicht prüfbar.

Typische Risiken

Supply-Chain-Kompromittierung

Kompromittierte Drittanbieter-Bibliotheken oder Build-Tools, die Schadcode in vertrauenswürdige Artefakte einschleusen.

Unkontrollierte Updates

Automatische Updates von Dependencies, die ohne Sicherheitsprüfung in Produktion gelangen.

Fehlende Transparenz

Unvollständige Software-Bill-of-Materials (SBOM), unklare Abhängigkeiten und keine Nachvollziehbarkeit von Änderungen.

Prüfbarkeitslücken

Fehlende Evidence-Ready-Dokumentation für Revision und Aufsicht – wer hat wann welche Komponente freigegeben?

Operative Lösung: Dual-Gate-Modell

Unser Dual-Gate-Modell etabliert zwei verbindliche Prüfpunkte im Entwicklungs- und Bereitstellungsprozess:

Gate 1 — Dependency- & Artefakt-Policy

Automatisierte Prüfung aller Dependencies gegen definierte Risikokriterien (CVSS-Schwellwerte, Lizenz-Compliance, bekannte Vulnerabilities). Blockade kritischer Artefakte vor dem Build.

Gate 2 — Release- & Evidence-Gate

Freigabe-Workflow mit dokumentiertem Nachweis (Signatur, SBOM, Audit-Trail). Jeder Release ist revisionssicher und kann der Aufsicht vorgelegt werden.

Kundennutzen

  • Risikoorientierte Steuerung: Priorisierung von Supply-Chain-Risiken nach Geschäftsrelevanz statt Gießkannenprinzip.
  • Prüfbare Nachweise: Vollständige SBOMs, signierte Artefakte und revisionssichere Freigabehistorie für Revision und Aufsicht.
  • Schnellere Incident-Response: Bei kritischen CVEs sofortige Identifikation betroffener Systeme und Komponenten.
  • Automatisierte Compliance: DORA-konforme Prozesse für IKT-Drittparteienrisiko und Lieferkettensicherheit.

Beispiel-Outputs

SBOM-Inventar

Vollständige Liste aller Dependencies inkl. Versionen, Lizenzen und bekannter Schwachstellen.

Risk-Dashboard

Ampelgesteuerte Übersicht aller Artefakte mit Risikoscore und Handlungsempfehlung.

Audit-Report

Prüfbarer Nachweis über alle Freigaben, Blockaden und Änderungen im Betrachtungszeitraum.

Bereit für den nächsten Schritt?

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Pilotgespräch – wir zeigen Ihnen, wie das Dual-Gate-Modell in Ihrer Umgebung wirkt.

Pilotgespräch anfragen

Die genannten Analysen und Prozesse werden im Rahmen eines strukturierten Beratungsansatzes durchgeführt – nicht als Self-Service-Tool. Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot.

Reifegrad

  1. 1 Initial

    Ad-hoc-Ansätze, keine formalen Prozesse

  2. 2 Defined

    Formale Prozesse definiert, aber nicht durchgängig umgesetzt

  3. 3 Implemented

    Prozesse vollständig umgesetzt und dokumentiert

  4. 4 Monitored

    Prozesse werden überwacht und gemessen

  5. 5 Optimized

    Kontinuierliche Verbesserung und Anpassung