Exit Scope Builder
Erfassung und Bewertung aller Dienstleister mit Exit-Relevanz. Priorisierung nach Kritikalität, Auslagerungsvolumen und regulatorischer Bindung.
DORA Art. 28
Exit-Pläne sind keine Papierübung. Sie sind die operative Fähigkeit, Verträge zu beenden, Daten zurückzuholen, Funktionen zu migrieren und den Geschäftsbetrieb in einer neuen Umgebung fortzusetzen – nachweisbar, testbar, revisionssicher.
Die meisten Exit-Pläne sind Dokumente – keine operativen Fähigkeiten. Sie beschreiben, was im Auslagerungsvertrag steht, nicht, wie ein institutioneller Ausstieg tatsächlich abläuft. Wenn ein Dienstleister ausfällt, die Strategie sich ändert oder die Aufsicht den Rückbau fordert, zeigt sich: Der Plan war nie getestet, die Datenportabilität nie geprüft, die Abhängigkeiten nie kartiert.
DORA Art. 28 fordert mehr als einen Vertragskündigungsprozess. Er fordert die Fähigkeit, die vertraglich vereinbarten Exit-Mechanismen jederzeit auszulösen und nachzuweisen.
DORA Art. 28
IKT-Drittparteienrisiko – Exit-Strategie und datenportabilität als vertragliche Pflicht. Planung, Test und Nachweis der Exit-Fähigkeit.
MaRisk AT 9
Auslagerungsmanagement – Notfallkonzepte, Rückholbarkeit und Fortführung kritischer Aktivitäten bei Dienstleisterwechsel.
EBA Guidelines
EBA/GL/2019/02 – Auslagerungsvereinbarungen: Exit-Pläne, Ausstiegsszenarien und Zugriffsrechte auf Daten und Systeme.
Erfassung und Bewertung aller Dienstleister mit Exit-Relevanz. Priorisierung nach Kritikalität, Auslagerungsvolumen und regulatorischer Bindung.
Visualisierung aller Abhängigkeiten kritischer Funktionen von Dienstleistern sowie interner Systeme und Prozesse.
Definition und Dokumentation aller Auslöser für einen Exit: Vertragsverletzung, Insolvenz, Strategiewechsel, Aufsichtsverfügung.
Rollen-, Entscheidungs- und Eskalationsmodell für den Exit-Prozess. Wer entscheidet was – in welcher Phase?
Bewertung alternativer Sourcing-Optionen: Insourcing, Outsourcing bei anderem Anbieter, Cloud-Migration, hybride Modelle.
Planung der 5 Migrationsphasen: Vorbereitung, Transition, Konsolidierung, Stabilisierung, Betriebsübergabe.
Prüfung und Nachweis der Datenportabilität: Datenformate, Schnittstellen, Volumen, Zeitpläne. Vollständigkeits- und Datenqualitätssicherung.
Kalkulation der Exit-Kosten: Vertragsstrafen, parallele Betriebskosten, Personalaufwand, Technologietransfer, Risikoaufschläge.
Sicherheitsanforderungen an die Zielumgebung: Verschlüsselung, IAM, Netzwerksegmentierung, Logging, Patch-Stand vor Produktionsaufnahme.
Secure-Build- und Deployment-Pipeline für die Zielumgebung: Supply-Chain-Security, Artefakt-Integrität, Deployment-Automation und Freigabe-Workflow.
Planung, Durchführung und Dokumentation von Exit-Dry-Runs. Teilausstiege testen, Vollausstiege simulieren, Ergebnisse auswerten.
Strukturierte Entscheidungsvorlage für das Leitungsorgan. Aktivierungsentscheidung, Szenariobewertung, Budgetfreigabe, Point of No Return.
Zum Board Approval PackPrüffähiger Nachweis aller Exit-Aktivitäten für Revision und Aufsicht. Vollständige Evidence-Chain vom Trigger bis zum Betriebsnachweis.
Jeder Exit durchläuft fünf definierte Phasen. Der Migrationsphasenplaner strukturiert diese Phasen mit Meilensteinen, Entscheidungspunkten und Qualitätstoren.
Sourcing &
Due Diligence
Anbieterbewertung, Vertragsprüfung, Zieloption
Implementierung &
Zielaufbau
Infrastruktur, IAM, Security, Schnittstellen
Integration &
Kopplung
Datenmigration, Reconciliation, UAT
Test, Dry-Run &
Freigabe
Sicherheitstests, Probelauf, Board-Entscheid
Transition &
Cutover
Produktivwechsel, Fallback, Betriebsnachweis
Jede Migrationsphase hat spezifische Aktivitäten, Entscheidungen und Qualitätstore. Der Phasenplaner dokumentiert den Fortschritt und erzeugt prüffähige Nachweise.
Aktivitäten:
Entscheidungen: Aktivierungsentscheidung, Sourcing-Entscheidung, Budgetfreigabe
Evidence: Szenarienvergleich, Due-Diligence-Bericht, Kostenschätzung
Aktivitäten:
Entscheidungen: Technische Spezifikation, Security-Konzept
Evidence: Härtungsnachweis, IAM-Konzept, Netzwerkplan
Aktivitäten:
Entscheidungen: Reconciliation-Nachweis, Integritätsbestätigung
Evidence: Dateninventar, Prüfsummenprotokoll, Datenqualitätsbericht
Aktivitäten:
Entscheidungen: Cutover-Freigabe, Point of No Return
Evidence: Testplan, Penetrationstestbericht, Dry-Run-Protokoll
Aktivitäten:
Entscheidungen: Go-Live-Freigabe, Fallback-Entscheidung, Restrisikoentscheidung
Evidence: Cutover-Plan, Löschbestätigung, Betriebsnachweis
Jeder Exit-Durchlauf erzeugt eine vollständige Evidence-Chain – vom Trigger-Nachweis bis zum Betriebsnachweis nach dem Cutover.
Exitscope-Erklärung
Projektleitung Migration
Kritische-Funktionen-Abhängigkeitskarte
Facharchitekt
Vertragliche Ausstiegsklauselprüfung
Rechtsabteilung
Auslöser-Register
Risikomanagement
Ausstiegs-Governance-RACI
Projektleitung Migration
Vorstandsaktivierungsbeschluss
Vorstand
Sourcing-Szenarienbewertung
Einkauf / Strategisches Sourcing
Dienstleister-Due-Diligence-Nachweise
Einkauf / Fachbereich
DORA-Vertragsklausel-Checkliste
Rechtsabteilung
Datenportabilitätsplan
Datenarchitekt
Abgleichsbericht
Datenqualitätsmanager
Sicheres Löschzertifikat
Datenschutzbeauftragter
Security-Hardening-Nachweise
Systemadministrator
Penetrationstest-Bericht
Informationssicherheitsbeauftragter
Testkonzept und Testnachweise
Testleitung
Trockentest-Protokoll
Projektleitung Migration
Umstellungsplan
Projektleitung Migration
Rückfall-Entscheidungsdokumentation
Projektleitung Migration
Ausstiegskostenschätzung
Projektcontrolling
Ausstiegsrisiko-Register
Risikomanagement
Management-Zusammenfassung
Projektleitung Migration
Internes-Revisions-Prüfpaket
Projektleitung Migration
Auslagerungsmanagement
Exit Scope, Trigger Register, Vertragsklauseln, Dienstleisterbewertung
IKT-Risikocontrolling
Risikobewertung, Konzentrationsrisiko, Szenarioanalyse
Informationssicherheit
Security Hardening, Penetrationstest, Datenlöschung
Vorstand / Geschäftsleitung
Aktivierungsentscheidung, Budgetfreigabe, Point of No Return
IT-Architektur / Betrieb
Migrationsplanung, Datenportabilität, Zielumgebungsaufbau
Interne Revision
Prüfnachweise, Evidence Chain, Prozessadäquanz
Beantworten Sie 8 Fragen zur aktuellen Exit-Fähigkeit Ihres Instituts. Die Bewertung bleibt lokal gespeichert.
Jeder Exit beginnt mit einem Trigger. Das Trigger-Register definiert alle Auslöser, Bewertungskriterien und Entscheidungspfade.
Reguläres Ende eines Dienstleister-Vertrags ohne Verlängerungsoption oder strategische Entscheidung zur Nichtverlängerung. Frühzeitige Planung des strukturierten Exits mit vollständiger Migration.
Entscheider: Business Owner mit Zustimmung des Exit Steering Committee
Geplanter Wechsel zu einem alternativen Dienstleister aufgrund von strategischen Erwägungen wie Kostenoptimierung, Leistungsverbesserung oder geografischer Neuausrichtung.
Entscheider: Exit Steering Committee
Wiederholte oder schwerwiegende Verletzung von vereinbarten Servicelevels, die kritische Geschäftsfunktionen beeinträchtigt und nicht innerhalb der vertraglichen Heilungsfrist behoben wurde.
Entscheider: Exit Steering Committee
Insolvenzantrag oder Zahlungsunfähigkeit eines kritischen Dienstleisters, die die Fortführung der Dienstleistung gefährdet und einen sofortigen oder beschleunigten Exit erfordert.
Entscheider: Management Body
Schwerwiegender Ausfall eines Dienstleister-Rechenzentrums mit potenziellem oder tatsächlichem Datenverlust, der die Geschäftskontinuität kritischer Funktionen bedroht.
Entscheider: Management Body
Formale Anordnung der Aufsichtsbehörde zur Beendigung oder Änderung einer Auslagerungsbeziehung aufgrund von festgestellten Mängeln oder Risiken.
Entscheider: Management Body
Verlust oder wesentliche Beschränkung der Lizenz eines Dienstleisters, die für die Erbringung der ausgelagerten Dienstleistung erforderlich ist.
Entscheider: Management Body
Sicherheitsvorfall mit erheblichen Auswirkungen auf die Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit von Daten oder Systemen des Dienstleisters, der das Institut betrifft.
Entscheider: Exit Steering Committee
Feststellung eines kritischen Vendor-Lock-In-Risikos aufgrund proprietärer Technologien, fehlender Standardschnittstellen oder unzureichender Datenportabilität.
Entscheider: Exit Steering Committee
Wesentliche Verschlechterung der finanziellen Lage eines kritischen Dienstleisters, die dessen Fähigkeit zur vertragsgemäßen Leistungserbringung gefährdet.
Entscheider: Exit Steering Committee
Übermäßige Konzentration von kritischen Dienstleistungen bei einem einzelnen Dienstleister oder geografischen Standort, die ein systemisches Risiko darstellt.
Entscheider: Exit Steering Committee
Unternehmenskauf oder -verkauf, der eine Neubewertung bestehender Dienstleister-Beziehungen erforderlich macht und Exit-Prozesse für überlappende oder nicht mehr benötigte Dienstleister auslöst.
Entscheider: Management Body
Strategische Entscheidung, bisher ausgelagerte Dienstleistungen wieder ins Unternehmen zurückzuholen, um Kontrolle zu erhöhen, Kosten zu senken oder regulatorische Anforderungen besser zu erfüllen.
Entscheider: Management Body
Interne Restrukturierung mit Auswirkungen auf die Dienstleister-Landschaft, wie Bereichsschließungen, Standortschließungen oder organisatorische Neuausrichtung.
Entscheider: Management Body
Der Exit Workspace ist kein isoliertes Modul. Er greift auf bestehende Plattformdaten zurück und erweitert sie:
Exit-Fähigkeit ist kein Dokument – sie ist Betriebsstabilität
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Pilotgespräch. Wir zeigen Ihnen, wie der DORA Exit & Portability Workspace Ihre Exit-Fähigkeit aufbaut – nachweisbar, testbar, revisionssicher.
Pilotgespräch anfragenAd-hoc-Ansätze, keine formalen Prozesse
Formale Prozesse definiert, aber nicht durchgängig umgesetzt
Prozesse vollständig umgesetzt und dokumentiert
Prozesse werden überwacht und gemessen
Kontinuierliche Verbesserung und Anpassung