DORA Exit Workspace
Board Approval Pack
Strukturierte Entscheidungsvorlage für das Leitungsorgan. Jeder Exit-Durchlauf erfordert definierte Entscheidungspunkte mit dokumentierten Beschlüssen, Risikoabwägungen und Nachweisen.
Entscheidungsfluss über den Exit-Lebenszyklus
Phase 1: Sourcing & Due Diligence
Aktivierungsentscheidung → Sourcing-Entscheidung → Budgetfreigabe
Phase 2: Implementierung
Szenarioentscheidung → Technische Spezifikation → Security-Konzept
Phase 3: Integration & Datenmigration
Reconciliation-Nachweis → Integritätsbestätigung → Datenfreigabe
Phase 4: Test & Dry-Run
Security-Clearance → Penetrationstest → Cutover-Freigabe → Point of No Return
Phase 5: Transition & Cutover
Go-Live-Freigabe → Fallback-Entscheidung → Restrisikoentscheidung → Betriebsnachweis
Aktivierungsentscheidung
Formelle Feststellung, dass ein Exit-Trigger eingetreten ist und der Exit-Prozess aktiviert wird. Beschluss über Eintritt in die Prüfungsphase.
Sourcing-Entscheidung
Festlegung des gewählten Sourcing-Szenarios: Insourcing, Wechsel zu anderem Dienstleister, Cloud-Migration oder hybrides Modell. Beschluss mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Budgetfreigabe
Freigabe des Exit-Budgets inkl. Vertragsstrafen, paralleler Betriebskosten, Personalaufwand und Risikopuffer. Meilensteinbezogene Teilfreigaben möglich.
Szenarioentscheidung
Bestätigung des detaillierten Exit-Szenarios inkl. Migrationsreihenfolge, Zeitplan und Risikobewertung. Grundlage für die operative Planung.
Point of No Return
Formelle Entscheidung, ab der ein Rückweg zum alten Dienstleister nicht mehr wirtschaftlich oder technisch möglich ist. Höchste Eskalationsstufe.
Cutover-Freigabe
Letzte Freigabe vor dem Produktivwechsel. Bestätigung, dass alle Sicherheits-, Portabilitäts- und Integritätsnachweise vorliegen und der Cutover-Plan steht.
Fallback-Entscheidung
Festlegung der Rückfallkriterien und -szenarien für den Fall, dass der Cutover scheitert oder instabil ist. Vorher definiert, nicht ad-hoc.
Restrisikoentscheidung
Bewusste Übernahme verbleibender Risiken nach dem Exit. Dokumentierte Restrisiken, Maßnahmen zur Risikominderung und Akzeptanz durch das Leitungsorgan.
Kundenauswirkungsanalyse
Bewertung der Auswirkungen des Exit auf Kunden: Servicekontinuität, Datenzugriff, Kommunikationspflichten. Nachweis, dass keine unverhältnismäßigen Nachteile entstehen.
License-to-Operate-Impact
Prüfung, ob der Exit die Betriebserlaubnis oder aufsichtliche Einstufung des Instituts beeinflusst. Meldepflichten nach DORA Art. 28 und MaRisk AT 9.
Residual Risk Register
Fortlaufend geführtes Register aller nach dem Exit verbleibenden Risiken – inklusive Maßnahmenverantwortlicher, Fristen und Überwachungsintervall.
Entscheidungsprotokoll
Vollständige Dokumentation aller Board-Entscheidungen im Exit-Prozess. Nachweis für Revision und Aufsicht, dass jede Entscheidung informiert und dokumentiert getroffen wurde.
Pilotgespräch anfragen
Wir begleiten Sie durch den gesamten Board-Approval-Prozess – von der ersten Aktivierungsentscheidung bis zum dokumentierten Exit-Abschluss.
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