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DORA · IKT-Drittparteienrisiko

Provider Vulnerability Governance

Provider-Schwachstellen vom betroffenen IKT-Service über Kritikalität und Behebungsfrist bis zu Ausnahme, Eskalation und unabhängiger Reviewentscheidung steuern.

Bausteine
13
Phasen
3
Status
Entwurf
Note: Diese Inhalte sind generische Umsetzungshilfen und ersetzen keine Rechtsberatung, keine aufsichtsrechtliche Auslegung, keine technische Sicherheitsprüfung und keine institutsspezifische Prüfung.

Arbeits- und Assurance-Grenze

Entscheidungsunterlage, kein Provider-System of Record

Die Seite strukturiert eine lokale Arbeitssitzung. Provider-Tickets, Asset-Inventar, Scanbefunde, Vertragsdaten und Freigaben bleiben in den führenden Systemen. Ein hier gewählter Status belegt weder Umsetzung noch Kontrollwirksamkeit.

Datenhaltung
Nur im aktuellen Browser-Tab; kein Server-Speicher.
Exportklassifikation
Arbeitsentwurf · institutsspezifisch zu prüfen.

Mandat und Scope

Den konkreten Provider-Fall abgrenzen

Keine Bewertung ohne betroffenen Service, Kritikalitätsbezug, führende Referenz und benannte Entscheidungsrolle.

Entscheidungslogik

Fünf Tore vor der Managemententscheidung

  1. 01

    Scope

    Service, kwF-Bezug und führende Referenz bestätigt

  2. 02

    Exposition

    Schwachstelle, Ausnutzbarkeit und Geschäftsfolgen eingeordnet

  3. 03

    Behebung

    Risikobasierte Frist, Owner und Provider-Zusage festgelegt

  4. 04

    Ausnahme

    Kompensation, Restlaufzeit und Eskalation dokumentiert

  5. 05

    Review

    Evidence durch unabhängige Rolle geprüft; Entscheidung protokolliert

Steuerungscockpit

Bearbeitungsstand der Governance-Bausteine

Lokale Selbsteinschätzung des Arbeitsstands. Die Prozentzahl misst nur bearbeitete Bausteine, nicht Reifegrad oder Wirksamkeit.

Bearbeitungsfortschritt0 %

Arbeitsliste

Governance-Module priorisieren und bearbeiten

PVG-SCOPE-001 · Phase 1

Provider Vulnerability Scope Builder

Aufwand Mittel

In Full-Scope-Outsourcing fehlt eine klare Abgrenzung der vom Provider zu verantwortenden Schwachstellen. Ohne Scope-Definition werden kritische Lücken übersehen.

DORA Art. 28 und 30 (IKT-Drittparteienrisiko und Vertragssteuerung), MaRisk AT 7.3 und AT 9

4 Inputs · 3 Outputs · 4 Rollen

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PVG-ARCH-001 · Phase 1

Provider Zone Architecture Modeler

Aufwand Hoch

Fehlende Zonenarchitektur zwischen Provider-Umgebung und Finanzinstitut führt zu unklaren Verantwortlichkeiten für Schwachstellenbehebung.

DORA Artikel 9 (IKT-Sicherheit), MaRisk AT 7.3

3 Inputs · 3 Outputs · 3 Rollen

PVG-SYNC-001 · Phase 1

Provider Asset Synchronization Model

Aufwand Mittel

Provider-Assets werden nicht systematisch in das institutseigene Schwachstellenmanagement synchronisiert, sodass Shadow-IT und unentdeckte Risiken entstehen.

DORA Art. 8 und 28 (Asset-Identifikation und Drittparteiensteuerung), MaRisk AT 7.3

3 Inputs · 3 Outputs · 3 Rollen

PVG-SCAN-001 · Phase 1

Provider Scan Coverage & Readiness Check

Aufwand Mittel

Die Scan-Abdeckung des Providers ist oft unzureichend dokumentiert, sodass Lücken in der Schwachstellenerkennung unentdeckt bleiben.

DORA Art. 9 und Delegierte Verordnung (EU) 2024/1774 (Schutz und Schwachstellenmanagement), MaRisk AT 7.3

3 Inputs · 3 Outputs · 3 Rollen

PVG-RISK-001 · Phase 1

DORA Risk Score Engine für Provider-Schwachstellen

Aufwand Hoch

Standard-CVSS-Scores berücksichtigen nicht die spezifischen Risikofaktoren von Full-Scope-Outsourcing, was zu Fehlpriorisierung führt.

DORA Art. 6, 8 und 9 (IKT-Risikomanagement, Identifikation und Schutz), MaRisk AT 7.3

4 Inputs · 3 Outputs · 3 Rollen

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PVG-SLA-001 · Phase 2

Provider Patch SLA Model & Compliance Check

Aufwand Mittel

Patch-SLAs im Full-Scope-Outsourcing sind oft nicht an die DORA-Kritikalität angepasst, sodass kritische Schwachstellen zu spät behoben werden.

DORA Art. 28 und 30 (Drittparteien- und Vertragssteuerung), MaRisk AT 7.3

3 Inputs · 3 Outputs · 3 Rollen

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PVG-CASE-001 · Phase 2

Ticket Mirror & Case Management Integration

Aufwand Hoch

Schwachstellen-Tickets des Providers sind nicht in das institutseigene Case-Management eingebunden, sodass der Nachverfolgungsprozess intransparent ist.

DORA Artikel 9 (Nachweispflicht), MaRisk AT 7.3

3 Inputs · 3 Outputs · 3 Rollen

PVG-BRCH-001 · Phase 2

SLA Breach Monitor & Escalation Manager

Aufwand Mittel

SLA-Verstösse beim Provider werden oft zu spät erkannt, sodass Eskalationen nicht rechtzeitig eingeleitet werden.

DORA Artikel 28 (Drittparteienüberwachung), MaRisk AT 7.3

3 Inputs · 3 Outputs · 3 Rollen

PVG-EXCP-001 · Phase 2

Patch Exception Register für Provider

Aufwand Mittel

Ausnahmen von Patch-Vorgaben beim Provider werden nicht systematisch dokumentiert, was zu unkontrollierten Risiken und Prüffeststellungen führt.

DORA Artikel 6, 7 (Risikomanagement), MaRisk AT 7.3

3 Inputs · 3 Outputs · 4 Rollen

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PVG-RTT-001 · Phase 3

Right-to-Test / Independent Validation Workspace

Aufwand Hoch

Das aufsichtliche Recht auf eigene Prüfung (Right-to-Test) wird in Full-Scope-Outsourcing-Verträgen oft nicht systematisch ausgeübt.

DORA Art. 30 Abs. 3 Buchst. d und e (Testteilnahme, Zugang, Inspektion und Audit), MaRisk AT 9

3 Inputs · 4 Outputs · 4 Rollen

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PVG-EVD-001 · Phase 3

Provider Vulnerability Evidence Pack

Aufwand Mittel

Gegenüber Aufsicht und Prüfung muss die ordnungsgemässe Überwachung von Provider-Schwachstellen jederzeit nachgewiesen werden können.

DORA Art. 5, 6, 28 und 30 (Governance, Risikomanagement und vertragliche Kontrollrechte), MaRisk AT 4.3.3

3 Inputs · 3 Outputs · 4 Rollen

PVG-MGMT-001 · Phase 3

Management Reporting & Escalation Dashboard

Aufwand Mittel

Das Management erhält keine strukturierten Berichte über den Schwachstellenstatus beim Provider, sodass strategische Entscheidungen auf unvollständiger Basis getroffen werden.

DORA Artikel 5 (Governance), MaRisk AT 4.3.1

4 Inputs · 3 Outputs · 4 Rollen

PVG-AUDIT-001 · Phase 3

Audit Readiness & Prüfungsvorbereitung

Aufwand Niedrig

Prüfungen des Provider-Schwachstellenmanagements erfordern eine strukturierte Vorbereitung, sonst drohen Prüffeststellungen.

DORA Art. 6 Abs. 6, Art. 28 und Art. 30 Abs. 3 Buchst. e, MaRisk AT 4.3.3

3 Inputs · 3 Outputs · 4 Rollen

Regulatorische Einordnung

IKT-Risikomanagement

DORA Art. 6, 8 und 9: Framework, Identifikation, Schutz und Schwachstellensteuerung.

Drittparteiensteuerung

DORA Art. 28 und 29: laufende Steuerung sowie Konzentrationsrisiken.

Vertrag und Prüfungsrecht

DORA Art. 30 Abs. 3: Sicherheitsanforderungen, Kooperation, Zugang, Inspektion und Audit.

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