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Prozessautomatisierung · Low-Code · No-Code

Low-Code/No-Code Governance

Strukturiertes Governance-Framework für Low-Code/No-Code-Plattformen: Authentifizierung, SIEM-Integration, sichere Konfiguration und Vulnerability Scans.

Hinweis: Diese Seite ist eine Umsetzungshilfe und ersetzt keine Rechtsberatung oder verbindliche aufsichtsrechtliche Auslegung.

Management-Zusammenfassung

  • Low-Code/No-Code-Plattformen erfordern eine eigene Governance mit Authentifizierung, SIEM-Integration und Konfigurationsmanagement.
  • Komponenten-Inventar und Vulnerability Scans sind für alle Low-Code-Anwendungen verpflichtend.
  • Revisionssichere Dokumentation und Vier-Augen-Prinzip für alle Deployment-Änderungen.

Governance-Register

Feld Anforderung Status
Authentifizierung Integration mit zentralem Identity Provider (SSO/SAML/OIDC). Keine lokalen Benutzerkonten. MFA für alle Benutzer mit Schreibzugriff. Pflicht
SIEM-Integration Alle Plattform-Aktivitäten (Login, Deployment, Konfigurationsänderungen) werden an das zentrale SIEM übertragen. Pflicht
Sichere Konfiguration Plattform-Konfiguration nach Hersteller-Härtungsleitfaden. Regelmäßige Konfigurationsaudits (90-Tage-Zyklus). Pflicht
Input/Output-Kontrollen Validierung aller Inputs und Outputs von Low-Code-Anwendungen. Keine ungefilterte Datenweitergabe an externe Systeme. Pflicht
Komponenten-Inventar Vollständiges Inventar aller verwendeten Komponenten, Plugins und Konnektoren mit Version und Herkunft. Pflicht
Vulnerability Scans Regelmäßige Vulnerability Scans aller Low-Code-Anwendungen und ihrer Laufzeitumgebungen. Patch-Management nach SLA. Pflicht
Dokumentation Revisionssichere Dokumentation aller Änderungen, inklusive Genehmigungs-Workflow (Vier-Augen-Prinzip) vor Deployment. Pflicht
Schulung und Training Low-Code-Entwickler erhalten verpflichtende Sicherheitsschulungen zu Plattform-Härtung, Konfigurationsmanagement und I/O-Kontrollen. Empfohlen

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