Trust Center
Build Security
Sicherheitskontrollen für Build-Prozesse, Artefakt-Integrität und Deployment-Evidence.
Build-Prozess
- 1. Code-Checkout aus versionierten Repositories mit signierten Commits und GPG-Verifikation.
- 2. Isolierte Build-Umgebung in containerisierten Pipelines ohne persistente Netzwerkzugriffe.
- 3. Automatisierte SAST-/SCA-Prüfung sowie Linting vor der Artefakt-Erstellung.
- 4. Signierung und Hashing der Build-Artefakte mit Upload in ein immutables Artefakt-Repository.
Artefakt-Integrität
- Sämtliche Build-Artefakte werden mittels SHA-256 gehasht und der Prüfwert im Artefakt-Repository gespeichert.
- Jedes Artefakt wird mit einem privaten Code-Signing-Zertifikat signiert; die Signatur wird vor Deployment verifiziert.
- Die Build-Pipeline protokolliert Hash, Signatur und Metadaten (Source-Commit, Builder-ID, Timestamp) in einem manipulationsgeschützten Log.
- Ein regelmässiger Re-Hash-Abgleich prüft die Integrität der gespeicherten Artefakte gegen die ursprünglichen Prüfwerte.
Deployment-Evidence
- Jeder Deployment-Vorgang erzeugt ein strukturiertes Evidence-Paket mit Build-Hash, Signatur-Validierungsergebnis und Zielumgebung.
- Das Evidence-Paket wird automatisch im Evidence-Management-System abgelegt und mit dem DORA-Bridge-Evidence-Prozess verknüpft.
- Deployments werden durch ein separates Change-Management-Gremium autorisiert; die Autorisierung wird im Audit-Trail festgehalten.
- Rückverfolgbarkeit von Source-Commit über Build-Artefakt bis hin zum Produktiv-Deployment ist lückenlos gegeben.
Build-Empfehlungen
- composer: Fixierte Versionen in composer.lock, —no-dev für Produktion, —optimize-autoloader, —classmap-authoritative.
- composer: Regelmässiges composer audit in der CI; Verwendung von Satis oder Private Packagist für interne Pakete.
- npm: Paketfixierung über package-lock.json —ignore-scripts für Produktions-Builds, npm audit in der CI-Pipeline.
- npm: Verwendung von npm ci statt npm install für deterministische Installationsläufe ohne Abweichungen.
- CI-Pipeline: Verifikation von Paket-Signaturen und SHA-Summen aller externen Abhängigkeiten vor Installation.
ISO 27001 Verbindung
ISO/IEC 27001:2022 Build Security Control Reference
- A.5.1 Führungsverantwortung und Strategie
- A.5.31 Dokumentierte Informationen (Lenkung)
- A.5.36 Dokumentation und Reporting
ISO/IEC 27001:2022 dient als Kontrollanker und Management-System-Referenz. Die Verbindung zu ISO 27001 unterstützt integrierte Resilienz- und Sicherheitsprogramme.
Reifegrad
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1 Initial
Ad-hoc-Ansätze, keine formalen Prozesse
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2 Defined
Formale Prozesse definiert, aber nicht durchgängig umgesetzt
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3 Implemented
Prozesse vollständig umgesetzt und dokumentiert
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4 Monitored
Prozesse werden überwacht und gemessen
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5 Optimized
Kontinuierliche Verbesserung und Anpassung