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Open Source & SBOM Resilience

OSS-Schwachstellenmanagement

Schwachstellen in OSS-Komponenten werden nach einem siebenstufigen Workflow erkannt, bewertet, entschieden, umgesetzt und verifiziert. Kritische Entscheidungen unterliegen Human Gates.

Hinweis: Diese Seite ist eine Umsetzungshilfe und ersetzt keine Rechtsberatung oder verbindliche aufsichtsrechtliche Auslegung.

Management-Zusammenfassung

  • Siebenstufiger Workflow: Erkennung → Triage → Impact Assessment → Entscheidung → Umsetzung → Verifikation → Reporting.
  • 9 Zustände bilden den vollständigen Lebenszyklus einer OSS-Schwachstelle ab.
  • 4 Human Gates stellen sicher, dass Risikoakzeptanzen, Patch-Ausnahmen, Lieferanteneskalationen und Vertragsabweichungen von qualifizierten Personen freigegeben werden.

Workflow: 7 Schritte

1

Erkennung

SBOM wird gegen Schwachstellendatenbanken (NVD, OSV, GitHub Advisory) abgeglichen.

2

Triage

Schwachstelle wird nach CVSS, Ausnutzbarkeit, Geschäftsrelevanz und kwF-Bezug bewertet.

3

Impact Assessment

Auswirkung auf kritische Dienste, Daten und regulatorische Anforderungen wird analysiert.

4

Entscheidung

Patch, Upgrade, kompensierende Kontrolle, befristete Risikoakzeptanz oder Lieferanteneskalation.

5

Umsetzung

Gewählte Maßnahme wird umgesetzt und dokumentiert.

6

Verifikation

Erfolg der Maßnahme wird verifiziert und im Evidence Pack dokumentiert.

7

Reporting

Kritische Findings fließen in Management-Reporting und Decision Log.

Zustände

9 Zustände bilden den vollständigen Lebenszyklus einer OSS-Schwachstelle ab:

detected triaged impact assessed patch planned patched compensating control risk accepted supplier escalated closed

Human Gates

Kritische Entscheidungen im Schwachstellenmanagement erfordern eine menschliche Freigabe:

  • Risikoakzeptanz bei High/Critical Findings
  • Patch-Ausnahme bei kritischer oder wichtiger Funktion
  • Lieferanteneskalation bei fehlender SBOM
  • Vertragsabweichung bei fehlender OSS-Transparenz