Bestand abgrenzen
Relevante Releases und die dazugehörigen SBOMs eindeutig festlegen.
Open Source & SBOM
Arbeitsstruktur für einen prüfbaren Bericht über erkannte Open-Source-Schwachstellen, ihre Relevanz und die getroffenen Behandlungsentscheidungen.
Strukturvorlage, kein Nachweis eines durchgeführten Scans und kein aktueller Plattformbericht.
Keine pauschale Bewertung
Prioritäten und Fristen müssen anhand des konkreten Instituts, Assets und Risikos festgelegt werden.
Datenstand sichtbar machen
Jede Kennzahl benötigt Quelle, Geltungsbereich und Zeitpunkt der Erhebung.
Ein belastbarer Bericht trennt technische Fundstelle, institutsspezifische Relevanz, Behandlungsentscheidung und Verifikationsnachweis.
| Berichtsfeld | Erforderlicher Inhalt |
|---|---|
| Berichtsidentität | Berichtszeitraum, Erstellungszeitpunkt, Version, verantwortliche Stelle und Freigabestatus |
| Prüfumfang | Anwendungen, Releases, Umgebungen, SBOM-Versionen und bewusst ausgeschlossene Bereiche |
| Datenherkunft | Scanner oder Datenquelle, Datenbankstand, Scanzeitpunkt, Regeln und bekannte Einschränkungen |
| Komponente | Paketname, Version, Ecosystem, direkte oder transitive Abhängigkeit und betroffener Release |
| Schwachstelle | CVE, GHSA oder Herstellerkennung sowie Quelle und Veröffentlichungsdatum |
| Bewertung | CVSS inklusive Vektor und Quelle; zusätzliche Signale wie KEV oder EPSS nur mit Abrufstand |
| Institutsauswirkung | Betroffenes IKT-Asset, Geschäftsfunktion, Exponierung, Ausnutzbarkeit und vorhandene Kontrollen |
| Behandlung | Update, Entfernung, Kompensationskontrolle oder Risikoakzeptanz mit Owner und Zieltermin |
| Verifikation | Nachscan, Testnachweis, Release-Nachweis und dokumentiertes Schlussergebnis |
Relevante Releases und die dazugehörigen SBOMs eindeutig festlegen.
Duplikate zusammenführen und Komponenten-, Versions- und Schwachstellenkennungen vereinheitlichen.
Betroffenheit, Erreichbarkeit, Exponierung und verfügbare Abhilfen nachvollziehbar prüfen.
Fundstellen mit IKT-Assets, unterstützten Funktionen und Kritikalität verknüpfen.
Maßnahme, Verantwortliche, Termin und gegebenenfalls formale Risikoakzeptanz festhalten.
Wirksamkeit durch Nachscan, Test oder überprüfbaren Release-Nachweis bestätigen.
Restbestand, überfällige Entscheidungen und wesentliche Risiken adressatengerecht freigeben.
Rückfragen zur Plattform: amspeak@amartens.com