Zum Inhalt springen

Prozessautomatisierung · RPA

RPA Governance

Strukturiertes Governance-Framework für RPA-Bots: Identitätsmanagement, Least-Privilege-Prinzip, 2FA, Secrets-Management, SIEM-Monitoring und Incident Response.

Hinweis: Diese Seite ist eine Umsetzungshilfe und ersetzt keine Rechtsberatung oder verbindliche aufsichtsrechtliche Auslegung.

Management-Zusammenfassung

  • RPA-Bots benötigen eigene Identitäten mit Least-Privilege-Prinzip und 2FA.
  • Keine Secrets (Passwörter, API Keys, Zertifikate) in Bot-Skripten oder Konfigurationsdateien.
  • SIEM-Monitoring, Incident-Response und regelmäßige Code-Reviews sind verbindlich.

Governance-Register

Feld Anforderung Status
Bot-Identitätsmanagement Jeder Bot erhält eine eigene, nicht-personalisierte Identität (Service Account) mit eindeutiger ID und Purpose-Dokumentation. Pflicht
Least Privilege Bots erhalten ausschließlich die minimal notwendigen Berechtigungen für ihre Aufgabe. Regelmäßige Berechtigungsreviews (90-Tage-Zyklus). Pflicht
Zwei-Faktor-Authentifizierung Bot-Konten mit erhöhten Berechtigungen benötigen 2FA, entweder über Zertifikate (mTLS) oder Hardware-Token. Pflicht
Keine Secrets in Skripten Passwörter, API Keys, Zertifikate und andere Secrets werden ausschließlich über einen Secrets-Manager (Vault, HSM, KMS) bezogen. Pflicht
SIEM-Monitoring Alle Bot-Aktivitäten werden protokolliert und in das zentrale SIEM eingespeist. Alerting bei Anomalien und fehlgeschlagenen Ausführungen. Pflicht
Incident Response Definierter Incident-Response-Prozess für Bot-Fehlverhalten, inklusive Sofort-Stopp, Forensik und Root-Cause-Analyse. Pflicht
Code-Reviews Jeder Bot durchläuft vor Produktivsetzung ein verbindliches Code-Review durch eine zweite qualifizierte Person (Vier-Augen-Prinzip). Pflicht
Schulung und Training RPA-Entwickler erhalten verpflichtende Sicherheitsschulungen zu Secrets-Management, Least-Privilege und sicherem Coding. Empfohlen

Verknüpfte Module