[
    {
        "id": "DORA-GOV-001",
        "title": "Leitungsorgan verankert Resilienzstrategie im Jahreszielprozess",
        "theme": "Governance & Verantwortung",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Resilienzprioritäten werden vom Leitungsorgan gesteuert und budgetwirksam beschlossen.",
        "target_state": "Strategie, Risikoappetit und Umsetzungsziele sind pro Jahr formal freigegeben und nachverfolgbar.",
        "implementation_steps": [
            "Resilienzstrategie als festen Tagesordnungspunkt im Leitungsorgan verankern.",
            "Jahresziele mit Risikoindikatoren und Budgetpositionen verknüpfen.",
            "Quartalsweise Zielerreichung inklusive Abweichungsbehandlung berichten."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Beschlussprotokoll des Leitungsorgans mit Zielkatalog.",
            "Budgetfreigabe mit Zuordnung zu Resilienzinitiativen."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.4",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (Governance)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.1",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-GOV-002",
        "title": "Rollenmodell für Three-Lines-Resilienzsteuerung",
        "theme": "Governance & Verantwortung",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Verantwortlichkeiten für Umsetzung, Überwachung und Prüfung sind eindeutig abgegrenzt.",
        "target_state": "Ein verbindliches Rollenmodell definiert Aufgaben, Eskalationsrechte und Stellvertretung.",
        "implementation_steps": [
            "RACI-Matrix für Business, IT, Compliance und Revision erstellen.",
            "Eskalationsschwellen und Entscheidungswege je Kontrollprozess festlegen.",
            "Rollenmodell in Richtlinie und Schulung verbindlich machen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Freigegebene RACI-Matrix mit Versionshistorie.",
            "Schulungsnachweise für Rolleninhaber."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.2",
            "5.3",
            "5.37"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (Interne Organisation)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.1",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-GOV-003",
        "title": "Management-Reporting mit Frühwarnindikatoren",
        "theme": "Governance & Verantwortung",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Leitungsentscheidungen basieren auf konsistenten Resilienzkennzahlen und Trends.",
        "target_state": "Monatliches Reporting mit KRI, Schwellwerten und Maßnahmenstatus ist etabliert.",
        "implementation_steps": [
            "KRI-Katalog mit Ampellogik und Datenquellen definieren.",
            "Datenqualitätsprüfung für Kennzahlen automatisieren.",
            "Management-Deck mit Risiken, Ursachen und Gegenmaßnahmen standardisieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Monatsreport mit KRI-Entwicklung.",
            "Nachweis über Schwellwertverletzungen und Eskalationen."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.35",
            "8.16"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (Steuerungsinformationen)",
        "marisk_reference": "MaRisk BT 3.1",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-GOV-004",
        "title": "Resilienzkompetenz für Entscheidungsträger ausbauen",
        "theme": "Governance & Verantwortung",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Entscheidungsträger verstehen operationale Risiken, Abhängigkeiten und regulatorische Wirkung.",
        "target_state": "Kompetenzprofile und Trainingspfad für Leitungsorgan und Schlüsselrollen sind umgesetzt.",
        "implementation_steps": [
            "Kompetenzlueckenanalyse für relevante Rollen durchführen.",
            "Pflichttrainings mit Fallbeispielen aus dem Institut aufsetzen.",
            "Wirksamkeit per Wissenscheck und Entscheidungsqualitaet nachhalten."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Trainingsplan mit Teilnahmequote.",
            "Auswertung der Kompetenzchecks je Rolle."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "6.3",
            "6.4",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (Ressourcen und Fähigkeiten)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 7.1",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-RISK-001",
        "title": "Institutsspezifische IKT-Risikotaxonomie etablieren",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "IKT-Risiken werden einheitlich erfasst und vergleichbar bewertet.",
        "target_state": "Taxonomie, Bewertungslogik und Risikokriterien sind konzernweit konsistent dokumentiert.",
        "implementation_steps": [
            "Risikokategorien für Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Lieferketten definieren.",
            "Einheitliche Bewertungsskala für Eintritt, Auswirkung und Restrestrisiko festlegen.",
            "Taxonomie in Risiko-Tool und Kontrollprozesse integrieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Freigegebene Risikotaxonomie mit Definitionen.",
            "Beispielbewertung inkl. Begruendung je Kategorie."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.9",
            "5.12",
            "8.2"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (IKT-Risikomanagementrahmen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.2",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-RISK-002",
        "title": "Risikobewertung für kritische Geschaeftsservices priorisieren",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Steuerungsmaßnahmen orientieren sich an den kritischsten Serviceketten.",
        "target_state": "Jeder kritische Service besitzt dokumentiertes Risikoexposure und priorisierte Maßnahmen.",
        "implementation_steps": [
            "Kritische Services mit maximaler tolerierbarer Ausfallzeit bestimmen.",
            "Abhängigkeiten zu Anwendungen, Daten und Providern erfassen.",
            "Maßnahmen nach Risikoauswirkung priorisieren und terminieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Servicekritikalitaetsliste mit Schwellenwerten.",
            "Maßnahmenbacklog mit Priorität und Verantwortlichen."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.30",
            "8.9",
            "8.13"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (Kritische Funktionen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 7.2",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-RISK-003",
        "title": "Kontrollüberwachung auf Wirksamkeit statt nur Vollständigkeit ausrichten",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Kontrollen reduzieren reale Risiken nachweisbar im Betrieb.",
        "target_state": "Kontrollen sind mit Wirksamkeitsmetriken, Testfrequenz und Verbesserungszyklen versehen.",
        "implementation_steps": [
            "Top-Kontrollen je Risiko mit erwarteter Wirkung definieren.",
            "Regeltest mit klaren Pass/Fail-Kriterien einführen.",
            "Defizite in einen verbindlichen Verbesserungsprozess überfuehren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Kontrollkatalog mit Wirksamkeitskennzahl.",
            "Abweichungsprotokoll mit Korrekturmaßnahmen."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.35",
            "8.16",
            "10.2"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (Kontrollrahmen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-RISK-004",
        "title": "Risikoreviews mit Change-Management koppeln",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Wesentliche Architektur- und Prozessaenderungen werden risikobasiert freigegeben.",
        "target_state": "Jeder High-Impact-Change beinhaltet eine aktualisierte Risikoanalyse vor Go-live.",
        "implementation_steps": [
            "Triggerkriterien für risikorelevante Changes definieren.",
            "Risikoprüfung als Pflichtschritt im Freigabeworkflow hinterlegen.",
            "Post-Implementation-Review mit Soll-Ist-Abgleich durchführen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Change-Tickets mit Risiko-Checkliste.",
            "Freigabeprotokolle inklusive Restrestrisiko."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "8.32",
            "8.33",
            "8.34"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (Aenderungssteuerung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 8.2",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-PDR-001",
        "title": "Schutzbedarfsgerechte Härtung kritischer Systeme",
        "theme": "Schutz, Erkennung & Reaktion",
        "requirement_type": "Operative Sicherheitskontrolle",
        "control_objective": "Kritische Systeme werden nach verbindlichen Sicherheitsbaselines betrieben.",
        "target_state": "Baselines, Ausnahmen und Nachhaertungen sind technisch nachvollziehbar gesteuert.",
        "implementation_steps": [
            "Systemklassen und zugehoerige Hardening-Standards definieren.",
            "Automatisierte Baseline-Prüfung in den Betriebsprozess integrieren.",
            "Ausnahmen zeitlich befristen und aktiv nachverfolgen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Hardening-Standard pro Systemklasse.",
            "Compliance-Report mit offenen Abweichungen."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "8.9",
            "8.20",
            "8.21"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (Schutzmaßnahmen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 7.2",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-PDR-002",
        "title": "Detektion mit Use-Case-gestuetztem Monitoring verbessern",
        "theme": "Schutz, Erkennung & Reaktion",
        "requirement_type": "Operative Sicherheitskontrolle",
        "control_objective": "Sicherheitsrelevante Anomalien werden früh erkannt und priorisiert bearbeitet.",
        "target_state": "Monitoring-Use-Cases sind risikobasiert priorisiert und mit Reaktionsfristen versehen.",
        "implementation_steps": [
            "Top-Risikoszenarien in überwachte Detection-Use-Cases überfuehren.",
            "Alarmqualitaet über False-Positive-Rate und Erkennungszeit messen.",
            "Use-Cases quartalsweise anhand neuer Bedrohungen aktualisieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Use-Case-Backlog mit Priorisierung.",
            "SOC-Kennzahlenreport zu MTTD und Alarmqualitaet."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "8.16",
            "8.7",
            "5.7"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (Erkennungsfähigkeiten)",
        "marisk_reference": "MaRisk BT 3.2",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-PDR-003",
        "title": "Reaktionsplaybooks für priorisierte Angriffspfade",
        "theme": "Schutz, Erkennung & Reaktion",
        "requirement_type": "Operative Sicherheitskontrolle",
        "control_objective": "Sicherheitsvorfälle werden wiederholbar und innerhalb definierter Fristen bearbeitet.",
        "target_state": "Playbooks mit Rollen, Entscheidungspunkten und Kommunikationswegen sind geuebt.",
        "implementation_steps": [
            "Playbooks für Ransomware, Datenabfluss und Lieferantenausfall entwickeln.",
            "Freigabe durch Technik, Fachbereich und Kommunikation einholen.",
            "Halbjährliche Übungen mit Lessons Learned durchführen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Versionierte Incident-Playbooks.",
            "Uebungsprotokolle mit Nachverfolgung der Findings."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.24",
            "5.26",
            "5.29"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (Reaktionsfähigkeit)",
        "marisk_reference": "MaRisk BT 3.2",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-PDR-004",
        "title": "Wiederherstellung mit priorisierten Recovery-Routen absichern",
        "theme": "Schutz, Erkennung & Reaktion",
        "requirement_type": "Operative Sicherheitskontrolle",
        "control_objective": "Kritische Services werden in tolerierbarer Zeit wiederhergestellt.",
        "target_state": "Recovery-Routen, technische Abhängigkeiten und Wiederanlaufkriterien sind testbar dokumentiert.",
        "implementation_steps": [
            "Recovery-Ziele je Service verbindlich festlegen.",
            "Abhängigkeiten für Daten, Infrastruktur und externe Dienste dokumentieren.",
            "Wiederherstellungstests nach priorisierten Szenarien durchführen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Service-Recovery-Blueprints mit RTO/RPO.",
            "Testberichte mit Ist-Zeiten und Maßnahmenplan."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.30",
            "8.14",
            "8.13"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel II (Wiederherstellung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 7.3",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-INC-001",
        "title": "Klassifikation für IKT-Vorfälle mit Meldebezug",
        "theme": "IKT-Vorfälle",
        "requirement_type": "Vorfallverfahren",
        "control_objective": "Vorfälle werden einheitlich eingestuft und regulatorisch korrekt behandelt.",
        "target_state": "Klassifikation enthält Schweregrade, Meldefristen und Eskalationspfade.",
        "implementation_steps": [
            "Kriterien für signifkante Vorfälle und Beinahevorfälle definieren.",
            "Meldepflichtlogik in den Incident-Prozess integrieren.",
            "Eskalationszeiten je Schweregrad verbindlich machen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Incident-Klassifikationsschema mit Entscheidungshilfe.",
            "Historie eskalierter Vorfälle."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.24",
            "5.25",
            "5.26"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel III (IKT-bezogene Vorfälle)",
        "marisk_reference": "MaRisk BT 3.2",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-INC-002",
        "title": "Vollständige Vorfallsdokumentation über den Lebenszyklus",
        "theme": "IKT-Vorfälle",
        "requirement_type": "Vorfallverfahren",
        "control_objective": "Entscheidungen und Maßnahmen sind für Aufsicht und Revision transparent.",
        "target_state": "Jeder wesentliche Vorfall besitzt Timeline, Ursachenanalyse und Abschlussbewertung.",
        "implementation_steps": [
            "Pflichtfelder für Incident-Tickets definieren.",
            "Post-Incident-Review mit Root-Cause-Methodik standardisieren.",
            "Abschlussfreigabe an Nachweis der Gegenmaßnahmen koppeln."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Abgeschlossene Incident-Tickets mit Vollständigkeitsscore.",
            "Root-Cause-Reports mit Verantwortlichen."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.28",
            "5.35",
            "10.2"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel III (Dokumentation und Analyse)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-INC-003",
        "title": "Aufsichtsreporting für Vorfälle fristgenau orchestrieren",
        "theme": "IKT-Vorfälle",
        "requirement_type": "Vorfallverfahren",
        "control_objective": "Erst-, Zwischen- und Abschlussmeldungen erfolgen konsistent und termingerecht.",
        "target_state": "Meldeprozess ist mit klaren Freigaben, Datenquellen und Vertretungen hinterlegt.",
        "implementation_steps": [
            "Meldekalender und Trigger für Meldephaasen definieren.",
            "Freigabeprozess zwischen Technik, Recht und Compliance abstimmen.",
            "Qualitätskontrolle für meldepflichtige Inhalte einführen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Meldeprozessdiagramm mit Rollen.",
            "Archiv fristgerechter Meldungen."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.5",
            "5.6",
            "5.24"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel III (Meldepflichten)",
        "marisk_reference": "MaRisk BT 3.2",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-INC-004",
        "title": "Vorfallschleifen in nachhaltige Verbesserungen überfuehren",
        "theme": "IKT-Vorfälle",
        "requirement_type": "Vorfallverfahren",
        "control_objective": "Wiederkehrende Ursachen werden systematisch reduziert.",
        "target_state": "Lessons Learned sind priorisiert, terminiert und auf Wirksamkeit geprüft.",
        "implementation_steps": [
            "Vorfallcluster nach Ursache und Wirkung analysieren.",
            "Top-Ursachen in ein institutweites Verbesserungsprogramm überfuehren.",
            "Wirksamkeit über Trend-KPI und Revisionsfeedback messen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Lessons-Learned-Backlog mit Reifegradstatus.",
            "Trendbericht wiederkehrender Ursachen."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "10.1",
            "10.2",
            "5.27"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel III (Kontinuierliche Verbesserung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TST-001",
        "title": "Risikobasierte Teststrategie für digitale Resilienz",
        "theme": "Digitale Resilienztests",
        "requirement_type": "Testverfahren",
        "control_objective": "Tests decken die kritischsten Ausfallszenarien und Angriffspfade ab.",
        "target_state": "Mehrjahres-Testplan ist risikobasiert priorisiert und mit Governance abgestimmt.",
        "implementation_steps": [
            "Testinventar nach Szenario, Tiefe und Frequenz strukturieren.",
            "Priorisierung anhand Kritikalität, Bedrohung und Veraenderungsdynamik durchführen.",
            "Abweichungen und Verschiebungen mit Managementfreigabe dokumentieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Freigegebener Resilienz-Testplan.",
            "Priorisierungsmatrix mit Bewertungslogik."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "8.8",
            "5.30",
            "9.1"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel IV (Testprogramm)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.5",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TST-002",
        "title": "Szenariobasierte Übungen für technische und fachliche Teams",
        "theme": "Digitale Resilienztests",
        "requirement_type": "Testverfahren",
        "control_objective": "Zusammenspiel von Fachbereich, IT und Krisenorganisation wird realitätsnah validiert.",
        "target_state": "Uebungsszenarien umfassen technische Stoerung, Lieferantenausfall und Kommunikationsdruck.",
        "implementation_steps": [
            "Szenarien mit institutsspezifischen Angriffspfaden entwickeln.",
            "Uebungsteam und Beobachterrollen verbindlich benennen.",
            "Ergebnisse mit klaren Umsetzungsfristen nachverfolgen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Uebungsdrehbuch und Teilnehmerliste.",
            "Maßnahmenprotokoll aus der Uebungsnachbereitung."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.29",
            "5.30",
            "5.24"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel IV (Szenariobasierte Tests)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 7.3",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TST-003",
        "title": "TLPT-Vorbereitung mit klarer Scope- und Sicherheitssteuerung",
        "theme": "Digitale Resilienztests",
        "requirement_type": "Testverfahren",
        "control_objective": "Threat-Led-Tests liefern verwertbare Erkenntnisse ohne unkontrolliertes Betriebsrisiko.",
        "target_state": "Scope, Sicherheitsgrenzen und Kommunikationskaskaden für TLPT sind abgestimmt.",
        "implementation_steps": [
            "Kritische Assets und Testgrenzen mit Fachbereich abstimmen.",
            "Rules of Engagement mit internen und externen Parteien fixieren.",
            "Notfallstopp und Entscheidungswege vor Teststart verifizieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "TLPT-Scope-Dokument und RoE.",
            "Freigabeprotokoll des Steuerungsgremiums."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "8.20",
            "8.31"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel IV (TLPT-Anforderungen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.5",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TST-004",
        "title": "Testbefunde in Architektur- und Prozessverbesserung überfuehren",
        "theme": "Digitale Resilienztests",
        "requirement_type": "Testverfahren",
        "control_objective": "Testresultate fuehren messbar zu robusteren Kontrollen und Betriebsablaeufen.",
        "target_state": "Findings sind priorisiert, budgetiert und bis Wirksamkeitsnachweis geschlossen.",
        "implementation_steps": [
            "Findings nach Kritikalität, Aufwand und Risikoabbau priorisieren.",
            "Maßnahmen in Portfolio- und Budgetsteuerung übernehmen.",
            "Retests für kritische Findings verbindlich terminieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Finding-Register mit Status und Fristen.",
            "Retest-Berichte mit Closure-Entscheid."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "10.1",
            "10.2",
            "5.35"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel IV (Folgemaßnahmen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-001",
        "title": "Drittparteieninventar für kritische Services konsolidieren",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Drittparteiensteuerung",
        "control_objective": "Alle wesentlichen Dienstleister und Abhängigkeiten sind transparent erfasst.",
        "target_state": "Zentrales Inventar mit Kritikalität, Servicebezug und Verantwortlichen ist aktuell.",
        "implementation_steps": [
            "Dienstleisterdaten aus Einkauf, IT und Fachbereich zusammenfuehren.",
            "Kritikalitätsmodell für Servicebeitrag und Substituierbarkeit anwenden.",
            "Pflegeprozess mit Fristen und Kontrollpunkten etablieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Drittparteieninventar mit Aktualisierungsdatum.",
            "Qualitätsreport zur Datenvollständigkeit."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.23"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel V (IKT-Drittparteienrisiko)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-002",
        "title": "Risikobasierte Due Diligence vor Beauftragung verbindlich machen",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Drittparteiensteuerung",
        "control_objective": "Nur Anbieter mit tragfähigem Sicherheits- und Betriebsmodell werden beauftragt.",
        "target_state": "Due-Diligence-Prüfung deckt Sicherheit, Betrieb, Exit und Konzentrationsrisiko ab.",
        "implementation_steps": [
            "Prüfbausteine je Kritikalitätsstufe definieren.",
            "Mindestanforderungen für Sicherheitsnachweise festlegen.",
            "Freigabeentscheidung mit dokumentiertem Restrestrisiko treffen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Due-Diligence-Checklisten mit Bewertungsresultat.",
            "Freigabevermerk inkl. Risikoauflagen."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.21",
            "5.22",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel V (Vorausgehende Bewertung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 2",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-003",
        "title": "Vertragsklauseln für Resilienz und Auditierbarkeit standardisieren",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Drittparteiensteuerung",
        "control_objective": "Verträge sichern notwendige Informations-, Prüf- und Interventionsrechte ab.",
        "target_state": "Standardklauseln zu Meldepflicht, Testing, Suboutsourcing und Exit sind verpflichtend.",
        "implementation_steps": [
            "Musterklauseln mit Recht, Einkauf und IT abstimmen.",
            "Klausel-Compliance im Vertragsprozess technisch prüfbar machen.",
            "Abweichungen nur mit dokumentierter Genehmigung zulassen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Vertragsbausteinkatalog mit Pflichtklauseln.",
            "Abweichungsregister mit Freigabestatus."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.31"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel V (Vertragliche Anforderungen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 7",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-004",
        "title": "Laufendes Dienstleistermonitoring und Exit-Readiness etablieren",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Drittparteiensteuerung",
        "control_objective": "Leistungsabfall und Risiken bei kritischen Providern werden früh erkannt und beherrscht.",
        "target_state": "Monitoring-KPI, Review-Zyklen und Exit-Plan sind je kritischem Provider aktiv.",
        "implementation_steps": [
            "KPI-Set für Verfügbarkeit, Sicherheit und Eskalationen festlegen.",
            "Quartalsreviews mit Provider und internen Stakeholdern durchführen.",
            "Exit- und Substitutionsszenarien regelmäßig prüfen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Provider-Scorecards mit Trendanalyse.",
            "Exit-Playbook mit Testhistorie."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.23",
            "5.30",
            "8.14"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel V (Laufende Überwachung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 8",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-REG-001",
        "title": "Informationsregister-Datenmodell für Aufsichtsanfragen harmonisieren",
        "theme": "Informationsregister",
        "requirement_type": "Registersteuerung",
        "control_objective": "Aufsichtsrelevante Informationen koennen konsistent und schnell bereitgestellt werden.",
        "target_state": "Registerdaten folgen einem einheitlichen Datenmodell mit klaren Eigentuemern.",
        "implementation_steps": [
            "Pflichtdatenfelder und Datenherkunft je Registerobjekt definieren.",
            "Datenverantwortliche in Fachbereichen verbindlich benennen.",
            "Abgleichregeln zwischen Quellsystemen und Register etablieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Datenmodell mit Felddefinitionen.",
            "Owner-Liste für Registerobjekte."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.9",
            "5.36",
            "8.12"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel V (Informationsregister)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 6",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-REG-002",
        "title": "Register-Aktualisierung an Beschaffungs- und Change-Prozesse koppeln",
        "theme": "Informationsregister",
        "requirement_type": "Registersteuerung",
        "control_objective": "Neuerungen bei Services und Providern werden ohne Zeitverzug im Register sichtbar.",
        "target_state": "Events aus Einkauf und Change Management triggern automatische Registerprüfungen.",
        "implementation_steps": [
            "Prozessereignisse mit Register-Update-Pflichten verknüpfen.",
            "Pflichtkontrolle vor Vertragsfreigabe und Produktivsetzung einführen.",
            "SLA für Registeraktualisierung und Eskalation definieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Workflow-Regelwerk für Update-Trigger.",
            "SLA-Report zur Aktualisierungsfrist."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "8.32",
            "8.33",
            "5.37"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel V (Datenaktualitaet)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-REG-003",
        "title": "Datenqualität des Registers messbar steuern",
        "theme": "Informationsregister",
        "requirement_type": "Registersteuerung",
        "control_objective": "Registereintraege sind vollständig, korrekt und prüfbar.",
        "target_state": "Qualitätskennzahlen und Korrekturprozess für Registerdaten sind etabliert.",
        "implementation_steps": [
            "Qualitätskriterien für Vollständigkeit, Konsistenz und Plausibilität festlegen.",
            "Regelmaessige Datenqualitätsjobs mit Fehlerklassifikation einführen.",
            "Abweichungen mit Fristen an Datenowner zurückspielen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Datenqualitätsdashboard für Registerobjekte.",
            "Fehler- und Korrekturprotokoll."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "8.15",
            "8.16",
            "5.35"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel V (Registerintegrität)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-REG-004",
        "title": "Aufsichtsfähige Register-Exports standardisieren",
        "theme": "Informationsregister",
        "requirement_type": "Registersteuerung",
        "control_objective": "Anfragen der Aufsicht koennen fristgerecht in gefordertem Format beantwortet werden.",
        "target_state": "Exportlogik, Freigabeprozess und Archivierung sind formal definiert.",
        "implementation_steps": [
            "Standardexporte für wiederkehrende Aufsichtsanfragen bereitstellen.",
            "Freigabe- und Vier-Augen-Prinzip vor Versand implementieren.",
            "Versand- und Inhaltsnachweise revisionssicher archivieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Exportvorlagen mit Feldmapping.",
            "Archivierte Auskunftsfaelle mit Freigabevermerk."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.31",
            "5.33",
            "5.34"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel V (Aufsichtskommunikation)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.3",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-EVD-001",
        "title": "Nachweisarchitektur für Kontrollen und Entscheidungen aufbauen",
        "theme": "Nachweise & Auditfähigkeit",
        "requirement_type": "Nachweis- und Prüfverfahren",
        "control_objective": "Kontrollwirkung und Managemententscheidungen sind jederzeit belegbar.",
        "target_state": "Nachweise folgen einem einheitlichen Klassifikations- und Ablageschema.",
        "implementation_steps": [
            "Nachweiskategorien für Kontrollen, Tests, Vorfälle und Freigaben definieren.",
            "Ablageorte mit Zugriffsschutz und Aufbewahrungsfristen standardisieren.",
            "Verlinkung zwischen Nachweis und zugrunde liegendem Prozess sicherstellen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Nachweiskatalog mit Klassifikationsregeln.",
            "Ablagestruktur mit Berechtigungsmatrix."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.33",
            "5.34",
            "5.35"
        ],
        "dora_reference": "DORA querschnittlich (Dokumentation und Nachweise)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-EVD-002",
        "title": "Prüfpfad für zentrale Resilienzentscheidungen etablieren",
        "theme": "Nachweise & Auditfähigkeit",
        "requirement_type": "Nachweis- und Prüfverfahren",
        "control_objective": "Prüfer koennen den Entscheidungsweg von Risiko bis Massnahme eindeutig nachvollziehen.",
        "target_state": "Entscheidungsprotokolle enthalten Kontext, Optionen, Beschluss und Umsetzungsergebnis.",
        "implementation_steps": [
            "Standardtemplate für Entscheidungsprotokolle definieren.",
            "Verknuepfung zu Risiko, Kontrolltest und Budgetmassnahme herstellen.",
            "Regelmaessige Stichprobenprüfung auf Nachvollziehbarkeit durchführen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Entscheidungsprotokolle mit Referenzobjekten.",
            "Stichprobenbericht der Quality Assurance."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.37",
            "9.2",
            "9.3"
        ],
        "dora_reference": "DORA querschnittlich (Governance-Nachweis)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.3",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-EVD-003",
        "title": "Readiness-Checks für interne und externe Audits betreiben",
        "theme": "Nachweise & Auditfähigkeit",
        "requirement_type": "Nachweis- und Prüfverfahren",
        "control_objective": "Auditanfragen koennen fristgerecht mit validen Belegen beantwortet werden.",
        "target_state": "Vorbereitete Kontrollpakete und Ansprechpartner sind für Top-Themen gepflegt.",
        "implementation_steps": [
            "Auditrelevante Themenfelder in standardisierte Evidence-Pakete überfuehren.",
            "Verantwortliche für jedes Paket und Vertretungen benennen.",
            "Halbjährliche Readiness-Checks mit Gap-Liste durchführen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Evidence-Pakete pro Themenfeld.",
            "Readiness-Protokoll mit Maßnahmenfortschritt."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "9.1",
            "9.2",
            "10.1"
        ],
        "dora_reference": "DORA querschnittlich (Prüffestigkeit)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-EVD-004",
        "title": "Review-Zyklus für Richtlinien und Nachweise institutionalieren",
        "theme": "Nachweise & Auditfähigkeit",
        "requirement_type": "Nachweis- und Prüfverfahren",
        "control_objective": "Dokumentation bleibt aktuell und spiegelt den realen Steuerungszustand.",
        "target_state": "Richtlinien und Nachweise werden nach festen Zyklen geprüft und freigegeben.",
        "implementation_steps": [
            "Reviewkalender für alle kernrelevanten Dokumente aufsetzen.",
            "Änderungen mit Impact-Bewertung und Freigabeprozess koppeln.",
            "Überfaellige Reviews automatisiert eskalieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Reviewkalender mit Status je Dokument.",
            "Aenderungsnachweise mit Freigabekette."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.35",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA querschnittlich (Dokumentensteuerung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.1",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-005",
        "title": "CTPP-Konzentrationsrisiken mit Szenarioanalysen steuern",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Drittparteiensteuerung",
        "control_objective": "Abhängigkeiten von kritischen IKT-Dienstleistern werden früh erkannt und aktiv reduziert.",
        "target_state": "Konzentrationskennzahlen und Exit-Szenarien für CTPP-relevante Services sind etabliert und managementwirksam berichtet.",
        "implementation_steps": [
            "Konzentrationsmetriken je Provider, Servicefamilie und Kritikalität definieren.",
            "Szenarioanalysen für Provider-Ausfall und Leistungseinschraenkung halbjährlich durchführen.",
            "Maßnahmenplan für Diversifizierung, Architekturhaertung und Exit-Readiness priorisieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Konzentrationsreport mit Schwellenwerten und Trendanalyse.",
            "Szenario- und Maßnahmenprotokolle für CTPP-Ausfaelle."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.30",
            "8.13"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel V (IKT-Drittparteienrisiko, CTPP-Oversight)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9, BT 3.3",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TST-005",
        "title": "Testprogramm mit Recovery- und Kommunikationszielen koppeln",
        "theme": "Resilienztests",
        "requirement_type": "Test- und Übungsverfahren",
        "control_objective": "Resilienztests prüfen nicht nur Technik, sondern auch Wiederherstellung, Eskalation und externe Kommunikation.",
        "target_state": "Das Testprogramm enthält pro Szenario technische, organisatorische und kommunikative Erfolgskriterien mit Management-Abnahme.",
        "implementation_steps": [
            "Szenario-Templates mit RTO/RPO-, Entscheidungs- und Kommunikationskriterien erweitern.",
            "Testdurchführung mit Business, IT, Compliance und Kommunikation gemeinsam planen.",
            "Findings mit Fristen und Wirksamkeitsnachtest in den Verbesserungszyklus überfuehren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Testkatalog mit kombinierten Erfolgsmetriken.",
            "Abnahmeprotokolle und Nachtest-Nachweise zu kritischen Findings."
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.24",
            "5.29",
            "5.30",
            "8.34"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel IV (Digitale operationale Resilienztests)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 7.3, BT 3.2",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-EXT-001",
        "title": "Exit-Strategie und Ausstiegsplanung nach DORA Art. 28",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Drittparteiensteuerung",
        "control_objective": "Die Exit-Fähigkeit für kritische Dienstleister ist jederzeit nachweisbar und operativ umsetzbar.",
        "target_state": "Für jeden kritischen IKT-Dienstleister existiert ein dokumentierter und getesteter Exit-Plan, der Szenarien, Verantwortlichkeiten, Datenportabilität und Zeitpläne umfasst.",
        "implementation_steps": [
            "Inventarisierung aller kritischen Dienstleister und Bewertung der Exit-Relevanz.",
            "Erstellung von Exit-Plänen je Dienstleister mit Szenarien, Datenportabilität und Migrationspfaden.",
            "Regelmäßige Tests der Exit-Pläne durch Dry-Runs und Simulationen.",
            "Dokumentation der Testergebnisse und Nachbesserung identifizierter Lücken.",
            "Berichterstattung an das Leitungsorgan über Exit-Readiness und offene Risiken."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Exit-Plan-Dokumentation je kritischem Dienstleister",
            "Dry-Run-Protokolle und Testergebnisse",
            "Nachweis der Datenportabilität und Integritätstests",
            "Board-Beschlüsse zu Exit-Entscheidungen"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.30",
            "8.14"
        ],
        "dora_reference": "DORA Artikel 28 (IKT-Drittparteienrisikomanagement)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9, EBA/GL/2019/02",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "needs_review"
    },
    {
        "id": "DORA-EXT-002",
        "title": "Datenportabilität und Vendor-Lock-in-Prävention",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Drittparteiensteuerung",
        "control_objective": "Vendor-Lock-in-Risiken werden frühzeitig erkannt und durch vertragliche und technische Maßnahmen minimiert.",
        "target_state": "Datenportabilitätsanforderungen sind vertraglich vereinbart, technisch umsetzbar und regelmäßig getestet.",
        "implementation_steps": [
            "Analyse von Vendor-Lock-in-Risiken je kritischem Dienstleister.",
            "Vertragliche Sicherstellung von Datenexport, Standardschnittstellen und Übergabefristen.",
            "Technische Prüfung der Datenportabilität inklusive Formate, Volumen und Integrität.",
            "Regelmäßige Tests des Datenexports und der Datenübernahme durch Zielsysteme."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Vendor-Lock-in-Risikoanalyse je Dienstleister",
            "Vertragsklauseln zu Datenportabilität und Exit",
            "Datenexport-Testprotokolle",
            "Datenintegritätsnachweise"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.21",
            "5.31"
        ],
        "dora_reference": "DORA Artikel 28 (Datenportabilität und Exit), DSGVO Art. 20",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9, EBA/GL/2019/02",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "needs_review"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-001",
        "title": "IKT-Dienstleisterinventar aufbauen und aktuell halten",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Operativer Prozess",
        "control_objective": "Das Institut kann alle relevanten IKT-Drittdienstleistungen, Dienstleister, Verträge und zugehörigen Verantwortlichkeiten vollständig und aktuell nachvollziehen.",
        "target_state": "Ein zentrales IKT-Dienstleisterinventar verbindet Dienstleister, Verträge, IKT-Dienstleistungen, interne Verantwortliche, betroffene Funktionen, Kritikalität, Risikobewertung und Registerrelevanz. Das Inventar wird regelmässig überprüft und mit Vertrags-, Auslagerungs- und Informationsregisterdaten abgeglichen.",
        "implementation_steps": [
            "Datenquellen für Dienstleister, Verträge und IKT-Dienstleistungen identifizieren.",
            "IKT-Dienstleistungen von sonstigen Leistungen abgrenzen.",
            "Verantwortliche Rollen für Datenpflege und Review festlegen.",
            "Kritikalität, Funktionsbezug und Registerrelevanz ergänzen.",
            "Regelmässigen Abgleich mit Vertragsbestand und Informationsregister etablieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "IKT-Dienstleisterinventar (vollständig)",
            "Vertragsliste mit IKT-Bezug",
            "Dienstleistungsklassifikation",
            "Datenqualitätsbericht",
            "Review-Protokoll",
            "Informationsregisterauszug"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.23",
            "5.33"
        ],
        "dora_reference": "DORA Kapitel V, Art. 28 Abs. 2 (Informationsregister)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9, BT 4",
        "cyber_risk_reference": "Transparenz über externe Angriffsflächen und kritische Dienstleisterabhängigkeiten",
        "maturity": "implemented",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-002",
        "title": "Abgrenzung von IKT-Dienstleistungen gegenüber sonstigen Leistungen",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Operativer Prozess",
        "control_objective": "Das Institut kann IKT-Dienstleistungen eindeutig von sonstigen Fremdleistungen abgrenzen und damit den Anwendungsbereich der DORA-Drittparteienregelungen bestimmen.",
        "target_state": "Eine verbindliche Abgrenzungsrichtlinie definiert Kriterien für IKT-Dienstleistungen, die unter DORA fallen. Die Abgrenzung wird bei Vertragsaufnahme und regelmässigen Reviews angewendet.",
        "implementation_steps": [
            "Abgrenzungskriterien basierend auf DORA-Definitionen (Art. 3) entwickeln.",
            "Richtlinie zur Abgrenzung von IKT-Dienstleistungen verabschieden.",
            "Bestandsverträge auf IKT-Dienstleistungscharakter prüfen.",
            "Neubewertung bei wesentlichen Vertragsänderungen institutionalisieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Abgrenzungsrichtlinie für IKT-Dienstleistungen",
            "Bewertungsmatrix je Vertrag",
            "Protokoll der Bestandsprüfung"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.33"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 3 Ziffer 18–21 (Definition IKT-Dienstleistung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 (Fremdbezug)",
        "cyber_risk_reference": "Klassifikation der Angriffsfläche durch Drittanbieter",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-003",
        "title": "Kritische oder wichtige Funktionen zuordnen",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "IKT-Dienstleistungen, die kritische oder wichtige Funktionen unterstützen, werden identifiziert und besonders gesteuert.",
        "target_state": "Jede IKT-Drittdienstleistung ist einer Funktion zugeordnet und hinsichtlich ihrer Kritikalität bewertet. Kritische Funktionen unterliegen verstärkten Anforderungen an Verträge, Überwachung, Exit und Register.",
        "implementation_steps": [
            "Kriterien für kritische oder wichtige Funktionen institutsspezifisch definieren.",
            "IKT-Dienstleistungen den Funktionen zuordnen.",
            "Kritikalitätsbewertung dokumentieren und regelmässig aktualisieren.",
            "Verstärkte Anforderungen für kritische Funktionen umsetzen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Funktionslandkarte mit IKT-Dienstleistungszuordnung",
            "Kritikalitätsbewertung je Dienstleistung",
            "Übersicht der kritischen IKT-Drittdienstleistungen"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.23",
            "5.30"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 3 (Kritische oder wichtige Funktionen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 3 (Wesentlichkeit)",
        "cyber_risk_reference": "Fokussierte Sicherheitsmaßnahmen für kritische Dienstleister",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-004",
        "title": "Dienstleisterrisikobewertung vor Beauftragung und laufend",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Risiken durch IKT-Drittdienstleister werden vor Vertragsabschluss und während der gesamten Vertragslaufzeit bewertet.",
        "target_state": "Eine standardisierte Risikobewertung prüft Sicherheit, Betriebsstabilität, Finanzlage, Abhängigkeiten und Exit-Fähigkeit vor Beauftragung und jährlich.",
        "implementation_steps": [
            "Risikobewertungsmatrix für IKT-Drittdienstleister entwickeln.",
            "Bewertung vor Vertragsabschluss (Due Diligence) durchführen.",
            "Laufende Risikobewertung mindestens jährlich wiederholen.",
            "Ergebnisse mit Maßnahmen und Fristen dokumentieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Risikobewertungsmatrix je Dienstleister",
            "Due-Diligence-Bericht",
            "Jährliche Risikobewertung mit Aktualisierung",
            "Maßnahmenübersicht aus Risikobewertungen"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.21",
            "5.22",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 1, Art. 29 Abs. 1 (Risikobewertung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 2, BT 4 Tz. 2",
        "cyber_risk_reference": "Bewertung der Cyber-Sicherheitslage des Dienstleisters",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-005",
        "title": "Vertragsmindestinhalte nach DORA sicherstellen",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Vertragsanforderung",
        "control_objective": "Verträge mit IKT-Drittdienstleistern enthalten alle nach DORA erforderlichen Mindestklauseln.",
        "target_state": "Eine standardisierte Klauselprüfung stellt sicher, dass Verträge vollständige Leistungsbeschreibungen, Sicherheitsanforderungen, Meldepflichten, Kontrollrechte, SLA-Regelungen, Kündigungsfristen und Exit-Bestimmungen enthalten.",
        "implementation_steps": [
            "DORA-Mindestklauselkatalog aus Art. 28 Abs. 2 ableiten.",
            "Vertragsprüfprozess mit Checkliste und Freigabestufen etablieren.",
            "Bestandsverträge auf Klausellücken prüfen und nachbessern.",
            "Abweichungen dokumentieren und managementseitig freigeben."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Klauselkatalog mit DORA-Mindestanforderungen",
            "Vertragsprüf-Checkliste",
            "Abweichungsregister mit Freigabevermerk",
            "Nachgebesserte Verträge"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.31"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 2 (Vertragsanforderungen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 7, BT 4 Tz. 3",
        "cyber_risk_reference": "Vertragliche Absicherung von Sicherheitsanforderungen und Meldepflichten",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-006",
        "title": "Kontroll- und Zugangsrechte vertraglich sichern",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Vertragsanforderung",
        "control_objective": "Das Institut hat vertraglich gesicherte Prüfungs-, Zugangs- und Interventionsrechte bei IKT-Drittdienstleistern.",
        "target_state": "Verträge mit kritischen IKT-Drittdienstleistern enthalten umfassende Audit-, Kontroll- und Zugangsrechte sowie das Recht auf Vor-Ort-Prüfungen und die Einsichtnahme in Unterauftragnehmerverhältnisse.",
        "implementation_steps": [
            "Audit-, Kontroll- und Zugangsrechte als Pflichtklauseln definieren.",
            "Ausübungskonzept für Kontrollrechte (Häufigkeit, Umfang, Eskalation) erstellen.",
            "Kontrollrechte regelmässig ausüben und Ergebnisse dokumentieren.",
            "Verweigerung von Kontrollrechten als Risikoindikator eskalieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Vertragsklauseln zu Audit- und Kontrollrechten",
            "Jährlicher Kontrollplan",
            "Durchgeführte Audits und Prüfberichte",
            "Eskalationsvermerk bei verweigerten Rechten"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.36",
            "9.2"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 2 lit. f–h (Kontroll- und Zugangsrechte)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 7, BT 4 Tz. 4",
        "cyber_risk_reference": "Sicherstellung der Prüfbarkeit von Sicherheitsmaßnahmen beim Dienstleister",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-007",
        "title": "Unterauftragnehmer und Leistungsketten transparent machen",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Operativer Prozess",
        "control_objective": "Das Institut hat Transparenz über Unterauftragnehmer und Leistungsketten kritischer IKT-Drittdienstleister.",
        "target_state": "Vertragliche Regelungen verpflichten Dienstleister zur Offenlegung wesentlicher Unterauftragnehmer. Ein aktuelles Leistungskettenverzeichnis zeigt Abhängigkeiten und Konzentrationsrisiken auf.",
        "implementation_steps": [
            "Vertragliche Verpflichtung zur Offenlegung von Unterauftragnehmern aufnehmen.",
            "Leistungsketten für kritische IKT-Dienstleistungen erfassen.",
            "Unterauftragnehmer auf Konzentrationsrisiken prüfen.",
            "Änderungen im Unterauftragnehmerverhältnis meldepflichtig machen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Leistungskettenübersicht je kritischer Dienstleistung",
            "Vertragsklauseln zu Unterauftragnehmern",
            "Konzentrationsrisikoanalyse",
            "Änderungsmeldungen und Freigaben"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.21"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 2 lit. e, Art. 29 Abs. 4 (Leistungsketten)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 5, BT 4 Tz. 2",
        "cyber_risk_reference": "Erweiterte Angriffsfläche durch mehrstufige Dienstleisterketten",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-008",
        "title": "Exit-Strategien für kritische IKT-Drittdienstleistungen",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Plan",
        "control_objective": "Das Institut kann kritische IKT-Drittdienstleistungen geordnet beenden, übertragen oder ersetzen, ohne die digitale operationale Resilienz unangemessen zu gefährden.",
        "target_state": "Für kritische oder wichtige IKT-Drittdienstleistungen bestehen dokumentierte, realistische und überprüfte Exit-Strategien. Sie berücksichtigen Datenrückgabe, Übergangsfristen, Ersatzdienstleister, interne Verantwortlichkeiten, technische Abhängigkeiten, regulatorische Anzeige- oder Informationspflichten und Managementfreigaben.",
        "implementation_steps": [
            "Kritische oder wichtige IKT-Drittdienstleistungen identifizieren.",
            "Exit-Szenarien und Auslöser definieren.",
            "Technische, vertragliche und operative Abhängigkeiten dokumentieren.",
            "Ersatz- oder Übergangsoptionen bewerten.",
            "Exit-Strategien regelmässig prüfen und, wenn angemessen, testen.",
            "Ergebnisse und offene Risiken managementfähig berichten."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Exit-Strategie je kritischer Dienstleistung",
            "Exit-Testprotokoll",
            "Abhängigkeitsanalyse",
            "Gremienfreigabe",
            "Maßnahmenverfolgung"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.29",
            "5.30",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 2 lit. i, Art. 29 Abs. 5 (Exit)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 9, BT 4 Tz. 6",
        "cyber_risk_reference": "Reduktion kritischer Abhängigkeiten und Wiederherstellungsfähigkeit bei Dienstleisterausfall",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-009",
        "title": "Exit-Test und Exit-Fähigkeit regelmässig überprüfen",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Kontrollaktivität",
        "control_objective": "Die praktische Umsetzbarkeit von Exit-Strategien wird regelmässig getestet und nachgewiesen.",
        "target_state": "Exit-Tests für kritische IKT-Drittdienstleistungen werden mindestens jährlich durchgeführt. Sie prüfen Datenrückgabe, Systemmigration, Kommunikationswege und die Einhaltung von Übergangsfristen.",
        "implementation_steps": [
            "Test-Szenarien für Exit-Fälle definieren (Datenrückgabe, Migration, Löschung).",
            "Jährlichen Testplan für Exit-Übungen erstellen.",
            "Testergebnisse dokumentieren und Verbesserungen ableiten.",
            "Nicht bestandene Tests mit Maßnahmen und Fristen versehen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Exit-Testplan für das laufende Jahr",
            "Durchgeführte Exit-Tests mit Ergebnissen",
            "Verbesserungsmaßnahmen aus Tests",
            "Management-Freigabe der Testergebnisse"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.29",
            "5.30",
            "8.34"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 29 Abs. 5 (Test der Exit-Fähigkeit)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 7.3, BT 3.3",
        "cyber_risk_reference": "Wiederherstellungsfähigkeit nach Dienstleister-Sicherheitsvorfall testen",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-010",
        "title": "Konzentrationsrisiken durch IKT-Drittdienstleister analysieren",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Risiken aus der Konzentration auf einzelne Dienstleister, Regionen oder Technologien werden identifiziert und gesteuert.",
        "target_state": "Eine regelmässige Konzentrationsrisikoanalyse prüft Abhängigkeiten auf Dienstleister-, Branchen-, Regional- und Technologieebene und leitet Maßnahmen zur Risikominderung ab.",
        "implementation_steps": [
            "Konzentrationsdimensionen definieren (Dienstleister, Region, Technologie, Branche).",
            "Konzentrationsrisikoanalyse mindestens jährlich durchführen.",
            "Kritische Konzentrationen mit Maßnahmenplänen versehen.",
            "Ergebnisse in das gesamtinstitutische Risikomanagement einsteuern."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Konzentrationsrisikoanalyse (aktuell)",
            "Maßnahmenplan für identifizierte Konzentrationsrisiken",
            "Reporting an das Leitungsorgan",
            "Monitoring kritischer Konzentrationen"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.21",
            "5.22"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 29 Abs. 3 (Konzentrationsrisiko)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 4, BT 4 Tz. 2",
        "cyber_risk_reference": "Risikoerhöhung durch gemeinsame Angriffsfläche bei konzentrierten Dienstleistern",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-011",
        "title": "Laufende Überwachung von IKT-Drittdienstleistern",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Kontrollaktivität",
        "control_objective": "Die Leistungs- und Risikoentwicklung kritischer IKT-Drittdienstleister wird kontinuierlich überwacht.",
        "target_state": "Ein Überwachungsprozess mit definierten Kennzahlen, Berichtsintervallen und Eskalationsschwellen ist für alle kritischen IKT-Drittdienstleister etabliert.",
        "implementation_steps": [
            "Überwachungskennzahlen je Dienstleister (Verfügbarkeit, Sicherheitsvorfälle, SLA-Einhaltung) definieren.",
            "Regelmässige Leistungs- und Risikoberichte von Dienstleistern einfordern.",
            "Abweichungen systematisch erfassen, eskalieren und nachverfolgen.",
            "Steuerungsgespräche mit kritischen Dienstleistern institutionalisieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Überwachungskonzept mit Kennzahlen",
            "Dienstleister-Scorecards mit Trend",
            "Abweichungsprotokoll mit Eskalation",
            "Steuerungsgesprächsprotokolle"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.23",
            "5.35",
            "8.16"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 29 Abs. 1–2 (Laufende Überwachung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 8, BT 4 Tz. 5",
        "cyber_risk_reference": "Kontinuierliche Überwachung der Cyber-Sicherheitslage des Dienstleisters",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-012",
        "title": "Informationsregisterfähigkeit für IKT-Drittdienstleistungen sicherstellen",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Nachweis / Evidenz",
        "control_objective": "Das Institut kann jederzeit ein vollständiges, richtiges und aktuelles Informationsregister über alle IKT-Drittdienstleistungen vorlegen.",
        "target_state": "Das Informationsregister enthält alle geforderten Angaben zu IKT-Drittdienstleistungen, Dienstleistern, Verträgen, Funktionen, Kritikalität und Unterauftragnehmern. Die Datenqualität wird regelmässig geprüft.",
        "implementation_steps": [
            "Registerdatenmodell mit allen DORA-Pflichtfeldern definieren.",
            "Datenquellen mit automatisierten Schnittstellen anbinden.",
            "Datenqualitätsregeln und Korrekturprozesse etablieren.",
            "Register periodisch auf Vollständigkeit und Aktualität prüfen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Informationsregisterauszug (vollständig)",
            "Datenqualitätsbericht",
            "Schnittstellendokumentation",
            "Review-Protokoll der Registerdaten"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.33",
            "5.34",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 3 (Informationsregister)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 6",
        "cyber_risk_reference": "Register als Grundlage für Cyber-Risikoanalyse externer Schnittstellen",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-013",
        "title": "Incident-Kommunikation mit IKT-Drittdienstleistern",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Vertragsanforderung",
        "control_objective": "IKT-bezogene Vorfälle bei Dienstleistern werden dem Institut zeitnah gemeldet und institutsintern korrekt behandelt.",
        "target_state": "Vertragliche Meldefristen, Eskalationswege und Kommunikationsschnittstellen sind mit allen kritischen Dienstleistern vereinbart. Eingehende Meldungen werden im institutseigenen Incident-Prozess aufgenommen und weiterverarbeitet.",
        "implementation_steps": [
            "Meldepflichten und -fristen für Sicherheitsvorfälle vertraglich regeln.",
            "Kommunikationsschnittstellen und Ansprechpartner benennen.",
            "Eingehende Dienstleister-Meldungen in den Incident-Prozess integrieren.",
            "Regelmässige Kommunikationsübungen mit kritischen Dienstleistern durchführen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Vertragsklauseln zu Meldefristen",
            "Kommunikationsmatrix je Dienstleister",
            "Eingegangene Meldungen und Bearbeitungsnachweise",
            "Übungsprotokolle zur Incident-Kommunikation"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.24",
            "5.25",
            "5.26"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 2 lit. c, Art. 29 Abs. 2 (Meldepflichten)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 8, BT 3.2",
        "cyber_risk_reference": "Sicherstellung rechtzeitiger Information über Cyber-Vorfälle beim Dienstleister",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-014",
        "title": "Management Reporting zu IKT-Drittparteienrisiken",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Bericht / Reporting",
        "control_objective": "Das Leitungsorgan erhält regelmässig entscheidungsrelevante Informationen über IKT-Drittparteienrisiken.",
        "target_state": "Ein standardisiertes Reporting informiert das Leitungsorgan vierteljährlich über Dienstleisterbestand, Risikobewertungen, wesentliche Vorfälle, Konzentrationsrisiken, Kontrollstatus und Exit-Readiness.",
        "implementation_steps": [
            "Reporting-Kennzahlen für IKT-Drittparteienrisiko definieren.",
            "Standardisiertes Reporting-Template entwickeln.",
            "Reporting-Rhythmus (quartalsweise) und Eskalationsschwellen festlegen.",
            "Reporting mit dem gesamtinstitutischen Risikobericht abstimmen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Quarterly TPR-Report an das Leitungsorgan",
            "Kennzahlen-Dashboard (Dienstleister, Risiken, Maßnahmen)",
            "Eskalationsnachweise bei Schwellwertverletzungen",
            "Sitzungsprotokolle mit TPR-Tagesordnungspunkt"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.35",
            "5.36",
            "5.37"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 29 Abs. 1, Art. 5 (Berichtspflichten)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.1, BT 3.1",
        "cyber_risk_reference": "Entscheidungsrelevante Informationen zur Cyber-Risikolage durch Dienstleister",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-TPR-015",
        "title": "Maßnahmen- und Befundverfolgung im TPR-Umfeld",
        "theme": "IKT-Drittparteienrisiko",
        "requirement_type": "Nachweis / Evidenz",
        "control_objective": "Alle identifizierten Mängel, Risiken und Verbesserungsmaßnahmen im IKT-Drittparteienbereich werden systematisch verfolgt und bis zum Wirksamkeitsnachweis geschlossen.",
        "target_state": "Ein Maßnahmen-Tracking-System erfasst alle Befunde aus Audits, Risikobewertungen, Vertragsprüfungen und Kontrollen. Jede Massnahme hat einen Verantwortlichen, eine Frist und einen Wirksamkeitsnachweis.",
        "implementation_steps": [
            "Maßnahmenkategorien für TPR-spezifische Befunde definieren.",
            "Tracking-System mit Fristen, Verantwortlichen und Status aufsetzen.",
            "Regelmässige Review-Termine zur Maßnahmenverfolgung institutionalisieren.",
            "Überfällige Maßnahmen eskalieren und managementseitig nachsteuern."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Maßnahmen- und Befundtracking (aktuell)",
            "Review-Protokolle mit Status je Massnahme",
            "Eskalationsnachweise bei überfälligen Maßnahmen",
            "Wirksamkeitsnachweise abgeschlossener Maßnahmen"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.35",
            "5.36",
            "10.1",
            "10.2"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 29, Art. 4 (Kontinuierliche Verbesserung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2, BT 4",
        "cyber_risk_reference": "Nachverfolgung von Sicherheitsbefunden bei Dienstleistern",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-001",
        "title": "Governance-Rahmen für IKT-Risikomanagement etablieren",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Das Institut verfügt über einen dokumentierten Governance-Rahmen, der IKT-Risikomanagement als integralen Bestandteil des gesamtinstitutischen Risikomanagements verankert.",
        "target_state": "Ein vom Leitungsorgan freigegebener Governance-Rahmen definiert Ziele, Prinzipien, Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege, Eskalationsschwellen und Berichtslinien für das IKT-Risikomanagement. Der Rahmen wird mindestens jährlich überprüft und bei wesentlichen Änderungen aktualisiert.",
        "implementation_steps": [
            "IST-Governance für IKT-Risikomanagement aufnehmen und gegen DORA-Anforderungen mappen.",
            "Governance-Rahmen mit Leitungsorgan-Verantwortung, Ausschüssen, Rollen und Entscheidungswegen entwerfen.",
            "Eskalationsschwellen für IKT-Risiken in Zusammenarbeit mit Risikocontrolling festlegen.",
            "Rahmen durch Leitungsorgan freigeben und in der Organisation kommunizieren.",
            "Jährlichen Review-Prozess für den Governance-Rahmen institutionalisieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Freigegebener Governance-Rahmen (aktuell)",
            "Gremienbeschluss zur Verabschiedung",
            "Eskalationsmatrix für IKT-Risiken",
            "Review-Protokoll mit Änderungshistorie"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.2",
            "5.3",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 5 Abs. 1 (Governance), Art. 6 Abs. 1 (Rahmen für IKT-Risikomanagement)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.1, AT 4.4.1",
        "cyber_risk_reference": "Governance-Verankerung für Cyber-Risikosteuerung auf Management-Ebene",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-002",
        "title": "Rollen und Verantwortlichkeiten im IKT-Risikomanagement definieren",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Rollen, Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten für das IKT-Risikomanagement sind institutsweit eindeutig zugeordnet und dokumentiert.",
        "target_state": "Ein verbindliches Rollenmodell weist Verantwortlichkeiten für IKT-Risikoidentifikation, -bewertung, -behandlung, -überwachung und -berichterstattung zu. Dritte-Verteidigungslinie (Revision) prüft die Wirksamkeit des Gesamtsystems.",
        "implementation_steps": [
            "RACI-Matrix für IKT-Risikomanagement mit Fachbereichen, IT, Risikocontrolling, Informationssicherheit und Revision erstellen.",
            "Stellvertretungsregelungen für jede Schlüsselrolle festlegen.",
            "Rollen in Stellenbeschreibungen und Zielvereinbarungen integrieren.",
            "Rollenverständnis durch Schulungen und Kommunikation sicherstellen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Rollen- und Verantwortungsmatrix (RACI)",
            "Stellenbeschreibungen mit IKT-Risikobezug",
            "Schulungsnachweise für Rolleninhaber",
            "Review-Protokoll der Rollenverteilung"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.2",
            "5.3",
            "5.37"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 5 Abs. 2 (Rollen), Art. 6 Abs. 3 (Personal)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.1 (Aufbauorganisation), AT 7.1 (Personal)",
        "cyber_risk_reference": "Klare Verantwortungszuordnung für Cyber-Sicherheitsmaßnahmen",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-003",
        "title": "IKT-Risikostrategie und Risikoappetit festlegen",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Strategie / Plan",
        "control_objective": "Das Institut verfügt über eine dokumentierte IKT-Risikostrategie, die den Risikoappetit, die Risikotragfähigkeit und strategische Ziele für IKT-Risiken definiert.",
        "target_state": "Die IKT-Risikostrategie ist mit der Geschäftsstrategie und dem gesamtinstitutischen Risikoappetit abgestimmt. Sie definiert quantitative und qualitative Risikoschwellen, Prioritäten und Maßnahmen bei Schwellwertverletzungen.",
        "implementation_steps": [
            "IKT-Risikoappetit aus gesamtnstitutischem Risikoappetit ableiten und operationalisieren.",
            "IKT-Risikostrategie mit Zielen, Schwellenwerten und Überwachungskennzahlen formulieren.",
            "Strategie durch Leitungsorgan freigeben und jährlich überprüfen.",
            "Abweichungen von der Strategie als Eskalationsereignis definieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Freigegebene IKT-Risikostrategie (aktuell)",
            "Risikoappetit-Erklärung mit Schwellenwerten",
            "Jährlicher Strategie-Review mit Beschluss",
            "Abweichungsbericht bei Strategieverletzung"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.4",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 6 Abs. 1 lit. a–b (Strategie), Art. 6 Abs. 4 (Dokumentation)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.2.1 (Risikostrategie), AT 4.3.2 (Risikotragfähigkeit)",
        "cyber_risk_reference": "Strategische Steuerung von Cyber-Risiken und Investitionsprioritäten",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-004",
        "title": "IKT-Risikoinventar aufbauen und aktuell halten",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Operativer Prozess",
        "control_objective": "Alle identifizierten IKT-Risiken werden in einem zentralen Risikoinventar erfasst, bewertet und aktuell gehalten.",
        "target_state": "Ein vollständiges IKT-Risikoinventar erfasst jede identifizierte Gefährdung mit Risikobeschreibung, Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe, Risikowert, Verantwortlichem, Behandlungsoption, Frist und Status. Das Inventar wird mindestens quartalsweise aktualisiert.",
        "implementation_steps": [
            "Risikokategorien für IKT-Risiken definieren (strategisch, operativ, Compliance, Reputation).",
            "Risikoinventar-Vorlage mit Pflichtfeldern entwickeln.",
            "Ersterfassung durch Fachbereiche, IT und Informationssicherheit durchführen.",
            "Regelmässige Aktualisierung (quartalsweise) und Konsolidierung institutionalisieren.",
            "Inventar mit Kontrollsystem und Maßnahmentracking verknüpfen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "IKT-Risikoinventar (vollständig, aktuell)",
            "Risikoklassifikation und -kategorien",
            "Aktualisierungsprotokolle je Quartal",
            "Abgleich mit Kontroll- und Maßnahmensystem"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.8",
            "5.9",
            "8.8"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 6 Abs. 1 lit. c (Risikoidentifikation), Art. 7 (Risikobewertung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.3 (Risikoinventar), BT 1 (IKT-Risiken)",
        "cyber_risk_reference": "Systematische Erfassung und Bewertung von Cyber-Risiken",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-005",
        "title": "Schutzbedarfsfeststellung für IKT-Assets durchführen",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Der Schutzbedarf aller IKT-Assets wird hinsichtlich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit systematisch festgestellt und dokumentiert.",
        "target_state": "Eine vollständige Schutzbedarfsfeststellung liegt für alle IKT-Assets (Anwendungen, Systeme, Daten, Netzwerke, Infrastruktur) vor. Die Einstufung erfolgt einheitlich anhand definierter Kriterien und wird bei wesentlichen Änderungen aktualisiert.",
        "implementation_steps": [
            "Schutzbedarfskategorien (normal, hoch, sehr hoch) für Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit definieren.",
            "Bewertungsmatrix mit Kriterien je Kategorie entwickeln.",
            "IKT-Assets identifizieren und Schutzbedarf je Asset bestimmen.",
            "Ergebnisse dokumentieren und regelmässig (mindestens jährlich) aktualisieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Schutzbedarfsfeststellung für alle IKT-Assets",
            "Bewertungsmatrix und Kriterienkatalog",
            "Aktualisierungsprotokoll",
            "Abweichungsanalyse bei geändertem Schutzbedarf"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.9",
            "5.10",
            "8.1",
            "8.2"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 7 Abs. 2 (Schutzbedarf), Art. 8 (Schutzmaßnahmen)",
        "marisk_reference": "MaRisk BT 1.1 (Informationssicherheit), BT 3.1 (Notfallmanagement)",
        "cyber_risk_reference": "Schutzbedarf als Grundlage für priorisierte Cyber-Sicherheitsmaßnahmen",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-006",
        "title": "IKT-Risikoanalyse und -bewertung durchführen",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "IKT-Risiken werden systematisch analysiert, bewertet und priorisiert, um risikobasierte Entscheidungen zu ermöglichen.",
        "target_state": "Eine standardisierte Risikoanalyse bewertet identifizierte IKT-Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe. Die Ergebnisse werden in einer Risikomatrix visualisiert und priorisiert. Wesentliche Risiken werden mit Behandlungsoptionen und Fristen versehen.",
        "implementation_steps": [
            "Risikoanalyse-Methodik (quantitativ/qualitativ) institutsspezifisch festlegen.",
            "Risikomatrix mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe und Risikoklassen definieren.",
            "Risikoanalyse für alle erfassten IKT-Risiken durchführen.",
            "Ergebnisse priorisieren und in Risikobericht aufnehmen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Risikoanalysebericht (aktuell)",
            "Risikomatrix mit Bewertung aller IKT-Risiken",
            "Priorisierungsliste mit Behandlungskategorien",
            "Risikobericht an Leitungsorgan"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.8",
            "8.8"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 7 (Risikoanalyse und -bewertung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.3 (Risikoanalyse), BT 1.2",
        "cyber_risk_reference": "Systematische Bewertung von Cyber-Risiken als Grundlage für Maßnahmen",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-007",
        "title": "IKT-Risikobehandlung steuern und dokumentieren",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Für jedes identifizierte und bewertete IKT-Risiko wird eine Behandlungsoption festgelegt und umgesetzt.",
        "target_state": "Ein Risikobehandlungsplan dokumentiert für jedes wesentliche IKT-Risiko die gewählte Option (Vermeiden, Reduzieren, Übertragen, Akzeptieren), zugehörige Maßnahmen, Verantwortliche, Fristen und den Status der Umsetzung. Risikoakzeptanz erfolgt auf der dafür vorgesehenen Management-Ebene.",
        "implementation_steps": [
            "Behandlungsoptionen institutsweit verbindlich definieren.",
            "Risikobehandlungsplan mit Maßnahmen, Verantwortlichen und Fristen erstellen.",
            "Akzeptanzkriterien und Genehmigungsstufen für Risikoakzeptanz festlegen.",
            "Umsetzung der Maßnahmen verfolgen und Wirksamkeit nachweisen.",
            "Restrisiken dokumentieren und managementseitig freigeben."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Risikobehandlungsplan (aktuell)",
            "Maßnahmenübersicht mit Status und Fristen",
            "Risikoakzeptanzdokumentation mit Genehmigung",
            "Wirksamkeitsnachweise umgesetzter Maßnahmen"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.8",
            "5.29",
            "8.3"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 8 (Schutzmaßnahmen), Art. 9 (Risikobehandlung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.4 (Risikobehandlung), BT 2",
        "cyber_risk_reference": "Systematische Behandlung identifizierter Cyber-Risiken mit Maßnahmenplan",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-008",
        "title": "Kontrollsystem für IKT-Risikomanagement aufbauen",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Kontrollaktivität",
        "control_objective": "Ein dokumentiertes Kontrollsystem stellt die Wirksamkeit der IKT-Risikomanagement-Maßnahmen sicher.",
        "target_state": "Das Kontrollsystem umfasst risikobasierte Kontrollziele, Kontrollen (präventiv, detektiv, korrektiv), Kontrollfrequenzen, Verantwortliche, Nachweise und Review-Zyklen. Kontrollergebnisse werden dokumentiert und bei Abweichungen eskalieren.",
        "implementation_steps": [
            "Kontrollziele aus IKT-Risikoinventar und Schutzbedarf ableiten.",
            "Kontrolltypen (präventiv/detektiv/korrektiv) und -frequenzen festlegen.",
            "Kontrollen in Verantwortung der Fachbereiche, IT und Informationssicherheit betreiben.",
            "Kontrollergebnisse dokumentieren und bei Abweichungen Maßnahmen einleiten."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Kontrollsystem-Dokumentation mit Kontrollmatrix",
            "Durchgeführte Kontrollen mit Ergebnissen",
            "Abweichungsberichte und Maßnahmen",
            "Kontroll-Review-Protokoll"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.8",
            "8.8",
            "8.15"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 8 (Kontrollsystem), Art. 10 (Wirksamkeit)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2 (Kontrollsystem), BT 2.1",
        "cyber_risk_reference": "Kontrollsystem für Cyber-Sicherheitsmaßnahmen mit Nachweislogik",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-009",
        "title": "Wirksamkeitsprüfung von IKT-Kontrollen institutionalisieren",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Kontrollaktivität",
        "control_objective": "Die Wirksamkeit der IKT-Kontrollen wird regelmässig geprüft, dokumentiert und bei Feststellungen nachgesteuert.",
        "target_state": "Ein standardisierter Prozess prüft die Wirksamkeit aller IKT-Kontrollen mindestens jährlich. Die Prüfung umfasst Design-Wirksamkeit und operative Wirksamkeit. Ergebnisse werden dokumentiert, mit Soll-Zustand abgeglichen und Maßnahmen bei Abweichungen eingeleitet.",
        "implementation_steps": [
            "Prüfmethodik für Design-Wirksamkeit und operative Wirksamkeit festlegen.",
            "Prüfplan mit Priorisierung (risikobasiert) und Frequenzen erstellen.",
            "Wirksamkeitsprüfungen durchführen und Ergebnisse dokumentieren.",
            "Maßnahmen bei nicht wirksamen Kontrollen ableiten und nachverfolgen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Prüfplan für Wirksamkeitsnachweise (jährlich)",
            "Durchgeführte Wirksamkeitsprüfungen mit Ergebnissen",
            "Maßnahmenplan bei nicht wirksamen Kontrollen",
            "Management-Freigabe der Prüfergebnisse"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.35",
            "5.36",
            "8.8",
            "9.1"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 10 (Wirksamkeit und Überwachung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2 Tz. 3 (Wirksamkeit), BT 2.2",
        "cyber_risk_reference": "Nachweis der Wirksamkeit von Cyber-Sicherheitsmaßnahmen",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-010",
        "title": "Kritische IKT-Dienstleistungen identifizieren und Schutzbedarf bestimmen",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Kritische IKT-Dienstleistungen und deren Schutzbedarf werden identifiziert und in das IKT-Risikomanagement einbezogen.",
        "target_state": "Eine institutsspezifische Definition und Identifikation kritischer IKT-Dienstleistungen ist etabliert. Der Schutzbedarf dieser Dienstleistungen hinsichtlich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ist dokumentiert und wird bei Änderungen aktualisiert.",
        "implementation_steps": [
            "Kriterien für kritische IKT-Dienstleistungen definieren.",
            "IKT-Dienstleistungen identifizieren und Kritikalität bewerten.",
            "Schutzbedarf je kritischer Dienstleistung feststellen.",
            "Ergebnisse mit IKT-Risikoinventar und Kontrollsystem verknüpfen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Kriterienkatalog für kritische IKT-Dienstleistungen",
            "Bewertung der Kritikalität je Dienstleistung",
            "Schutzbedarfsfeststellung für kritische Dienstleistungen",
            "Verknüpfung mit Risikoinventar und Kontrollen"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.9",
            "5.10",
            "5.19",
            "8.1"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 7 Abs. 3 (Kritische Dienstleistungen), Art. 8 Abs. 2",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 (Auslagerungen), BT 3 (Notfallmanagement)",
        "cyber_risk_reference": "Fokussierte Cyber-Sicherheitsmaßnahmen für kritische Geschäftsprozesse",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-011",
        "title": "IKT-Risikoüberwachung mit Frühwarnindikatoren betreiben",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Kontrollaktivität",
        "control_objective": "IKT-Risiken werden kontinuierlich überwacht und Frühwarnindikatoren zeigen Risikoveränderungen zeitnah an.",
        "target_state": "Ein Kennzahlensystem mit Frühwarnindikatoren (KRI) für IKT-Risiken ist definiert und in Betrieb. Die Kennzahlen werden regelmässig erhoben, überwacht und bei Schwellwertverletzungen wird eskaliert. Trends und Veränderungen werden analysiert und berichtet.",
        "implementation_steps": [
            "Frühwarnindikatoren für IKT-Risiken identifizieren und definieren.",
            "Schwellenwerte (Grün/Gelb/Rot) für jeden Indikator festlegen.",
            "Automatisierte Datenerhebung und Berichterstattung aufbauen.",
            "Regelmässige Überprüfung der Indikatoren auf Aussagekraft und Aktualität."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Frühwarnindikatoren-Übersicht mit aktuellen Werten",
            "Schwellwert-Definition und Eskalationsregeln",
            "Monitoring-Bericht mit Trendanalyse",
            "Eskalationsnachweise bei Schwellwertverletzung"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.8",
            "5.35",
            "8.16"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 10 (Überwachung), Art. 11 (Frühwarnung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.5 (Frühwarnung), BT 1.3",
        "cyber_risk_reference": "Frühzeitige Erkennung von Cyber-Risikoveränderungen durch KRIs",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-012",
        "title": "Management-Reporting zu IKT-Risiken etablieren",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Bericht / Reporting",
        "control_objective": "Das Management erhält regelmässig entscheidungsrelevante Informationen über die IKT-Risikolage, Kontrollstatus, Vorfälle und Maßnahmenfortschritt.",
        "target_state": "Ein standardisiertes Reporting informiert das Management quartalsweise über die IKT-Risikolage: Risikoinventar-Entwicklung, Kontrollergebnisse, Frühwarnindikatoren, wesentliche Vorfälle, Maßnahmenstatus und Reifegradentwicklung.",
        "implementation_steps": [
            "Reporting-Kennzahlen und Berichtsvorlage für IKT-Risiken definieren.",
            "Berichtsrhythmus (quartalsweise) und Ad-hoc-Berichtsanlässe festlegen.",
            "Reporting in das gesamtinstitutische Risikoberichtswesen integrieren.",
            "Reporting regelmässig auf Aussagekraft und Entscheidungsrelevanz prüfen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Quartalsbericht IKT-Risikomanagement",
            "Kennzahlen-Dashboard (Risiken, Kontrollen, Maßnahmen)",
            "Ad-hoc-Bericht bei wesentlicher Veränderung",
            "Review-Protokoll zur Reporting-Qualität"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.35",
            "5.36",
            "5.37"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 5 Abs. 3 (Berichtspflichten), Art. 11 (Risikoberichterstattung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.1 (Reporting), BT 1.4",
        "cyber_risk_reference": "Entscheidungsrelevante Berichterstattung zur Cyber-Risikolage",
        "maturity": "managed",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-013",
        "title": "IKT-Risikobericht an das Leitungsorgan sicherstellen",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Bericht / Reporting",
        "control_objective": "Das Leitungsorgan erhält regelmässig einen umfassenden Bericht über die IKT-Risikolage und die Wirksamkeit des IKT-Risikomanagements.",
        "target_state": "Ein jährlicher IKT-Risikobericht informiert das Leitungsorgan über die Risikolage, wesentliche Risikoveränderungen, Kontrollergebnisse, Wirksamkeitsprüfungen, Reifegradentwicklung, Ressourcen- und Budgetbedarf sowie strategische Empfehlungen.",
        "implementation_steps": [
            "Berichtsanforderungen des Leitungsorgans für IKT-Risiken erheben.",
            "Jährlichen IKT-Risikobericht mit Standardvorlage erstellen.",
            "Berichtstermin mit Jahresplanung des Leitungsorgans abstimmen.",
            "Berichtsergebnisse in strategische Planung und Budgetierung einsteuern."
        ],
        "evidence_examples": [
            "IKT-Risikobericht an Leitungsorgan (jährlich)",
            "Sitzungsprotokoll mit Behandlung des Berichts",
            "Beschlussvorlage mit Maßnahmen",
            "Nachverfolgung der Beschlüsse"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.4",
            "5.36",
            "5.37"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 5 Abs. 1 (Leitungsorgan), Art. 11 Abs. 2",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.1 (Leitungsorgan), AT 4.4.1",
        "cyber_risk_reference": "Strategische Cyber-Risikoberichterstattung an das Leitungsorgan",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-014",
        "title": "Eskalationsprozess für IKT-Risiken definieren und betreiben",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Wesentliche IKT-Risiken, Kontrollabweichungen und Vorfälle werden zeitnah und auf der richtigen Management-Ebene eskaliert.",
        "target_state": "Ein dokumentierter Eskalationsprozess definiert Eskalationsauslöser, -stufen, -empfänger, -fristen und Kommunikationswege für IKT-Risiken. Eskalationen werden dokumentiert, nachverfolgt und auf Wirksamkeit geprüft.",
        "implementation_steps": [
            "Eskalationsauslöser (Schwellenwerte, Fristen, Risikoklassen) definieren.",
            "Eskalationsstufen und Entscheidungsbefugnisse je Stufe festlegen.",
            "Kommunikationswege und -formate für Eskalationen standardisieren.",
            "Eskalationsprozess regelmässig testen und schulen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Eskalationsmatrix mit Auslösern und Stufen",
            "Dokumentierte Eskalationsfälle mit Verlauf",
            "Eskalationstest-Protokoll",
            "Schulungsnachweise für Eskalationsprozess"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.2",
            "5.3",
            "5.24",
            "5.35"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 5 Abs. 2 (Eskalation), Art. 6 Abs. 2",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.1 (Entscheidungswege), BT 3.2",
        "cyber_risk_reference": "Zeitnahe Eskalation kritischer Cyber-Risiken und -Vorfälle",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-015",
        "title": "Nachweis- und Evidenzmodell für IKT-Risikomanagement aufbauen",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Nachweis / Evidenz",
        "control_objective": "Alle IKT-Risikomanagement-Aktivitäten sind revisionssicher nachweisbar und mit dem Evidenzmodell der Plattform verknüpft.",
        "target_state": "Ein standardisiertes Evidenzmodell ordnet jeder IKT-Risikomanagement-Anforderung konkrete Nachweise zu. Nachweise sind mit Verantwortlichen, Review-Zyklen und Aufbewahrungsfristen versehen. Das Modell wird regelmässig auf Vollständigkeit und Aktualität geprüft.",
        "implementation_steps": [
            "Evidenzkategorien für IKT-Risikomanagement definieren.",
            "Nachweiszuordnung zu jeder DORA-IRM-Anforderung herstellen.",
            "Review-Zyklen und Verantwortliche je Nachweis festlegen.",
            "Evidenzmodell mit Kontrollsystem und Maßnahmentracking verknüpfen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Evidenzmodell IKT-Risikomanagement (vollständig)",
            "Nachweisverzeichnis mit Zuordnung zu Anforderungen",
            "Review-Protokoll der Evidenzen",
            "Verknüpfung mit Kontroll- und Maßnahmensystem"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.33",
            "5.34",
            "5.35",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 6 Abs. 4 (Dokumentation), Art. 10 Abs. 3",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2 (Dokumentation), BT 2.3",
        "cyber_risk_reference": "Revisionssichere Nachweisführung für Cyber-Sicherheitsmaßnahmen",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-016",
        "title": "Integration von DORA, MaRisk und ISO 27001 im IKT-Risikomanagement",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Die Anforderungen aus DORA, MaRisk und ISO/IEC 27001:2022 werden im IKT-Risikomanagement konsistent und aufwandsminimierend integriert.",
        "target_state": "Ein integriertes Anforderungsmapping zeigt die Korrespondenz zwischen DORA-IRM-Artikeln, MaRisk-AT/BT-Ziffern und ISO/IEC 27001:2022-Kontrollen. Gemeinsame Nachweise, Kontrollen und Berichtsformate werden genutzt, um Doppelarbeiten zu vermeiden.",
        "implementation_steps": [
            "Anforderungsmapping zwischen DORA IRM, MaRisk und ISO 27001 durchführen.",
            "Gemeinsame Kontrollziele und Nachweise identifizieren.",
            "Integrierte Berichts- und Nachweisstruktur aufbauen.",
            "Abweichungen und Zusatzanforderungen je Regulation dokumentieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Anforderungsmapping DORA–MaRisk–ISO 27001",
            "Gemeinsame Kontrollzielmatrix",
            "Integrierte Nachweisstruktur",
            "Abweichungsanalyse je Regulation"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.36",
            "5.37",
            "6.1"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 6 Abs. 1, Art. 15 (Konsistenz)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 1 (Anwendungsbereich), AT 4.1 (Gesamtverantwortung)",
        "cyber_risk_reference": "Integrierte Cyber-Risikosteuerung über mehrere Regulierungsrahmen",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-017",
        "title": "Reifegradmodell für IKT-Risikomanagement etablieren",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Nachweis / Evidenz",
        "control_objective": "Der Reifegrad des IKT-Risikomanagements wird regelmässig gemessen, berichtet und als Grundlage für Verbesserungsmaßnahmen genutzt.",
        "target_state": "Ein institutsspezifisches Reifegradmodell bewertet alle Dimensionen des IKT-Risikomanagements (Governance, Risikoidentifikation, -analyse, -behandlung, Kontrollen, Überwachung, Reporting, Kultur) auf einer definierten Skala. Die Bewertung wird jährlich durchgeführt und mit Maßnahmenplänen verbunden.",
        "implementation_steps": [
            "Reifegrad-Dimensionen und Bewertungsstufen für IKT-Risikomanagement definieren.",
            "Bewertungskriterien je Dimension und Stufe festlegen.",
            "Jährliche Reifegradbewertung durchführen und dokumentieren.",
            "Ergebnisse mit Maßnahmen- und Verbesserungsplan verknüpfen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Reifegradmodell IKT-Risikomanagement",
            "Jährliche Reifegradbewertung mit Ergebnissen",
            "Maßnahmenplan aus Reifegradbewertung",
            "Entwicklungsreport mit Vorjahresvergleich"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.35",
            "5.36",
            "10.1",
            "10.2"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 6 Abs. 5 (Kontinuierliche Verbesserung), Art. 15",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2 (Verbesserung), BT 2.4",
        "cyber_risk_reference": "Reifegradbasierte Steuerung der Cyber-Sicherheitsfähigkeiten",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-IRM-018",
        "title": "Schulungs- und Sensibilisierungsprogramm für IKT-Risiken aufbauen",
        "theme": "IKT-Risikomanagement",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Mitarbeitende und Führungskräfte werden regelmässig zu IKT-Risiken geschult und für ihre Verantwortung im IKT-Risikomanagement sensibilisiert.",
        "target_state": "Ein rollenbasiertes Schulungsprogramm vermittelt IKT-Risikowissen an alle relevanten Mitarbeitenden. Führungskräfte erhalten vertiefende Schulungen zu IKT-Risikosteuerung, Eskalation und Reporting. Schulungsteilnahme und -erfolg werden dokumentiert.",
        "implementation_steps": [
            "Schulungsbedarf für IKT-Risikomanagement rollenbasiert erheben.",
            "Schulungsprogramm mit Basisschulung (alle) und Vertiefung (Rolleninhaber) entwickeln.",
            "Jährlichen Schulungsplan erstellen und durchführen.",
            "Schulungserfolg messen und Programm kontinuierlich verbessern."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Schulungskonzept IKT-Risikomanagement",
            "Rollenbasierte Schulungsmatrix",
            "Teilnehmernachweise und Testergebnisse",
            "Jährlicher Schulungsplan mit Durchführung"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.2",
            "5.3",
            "6.3",
            "7.2"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 5 Abs. 2 (Personal), Art. 6 Abs. 3 (Sensibilisierung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 7.1 (Personal), AT 7.2 (Schulung)",
        "cyber_risk_reference": "Mitarbeitersensibilisierung als Grundpfeiler der Cyber-Sicherheit",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-KWF-001",
        "title": "Methodik zur Bestimmung kritischer oder wichtiger Funktionen etablieren",
        "theme": "Kritische oder wichtige Funktionen",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Das Institut verfügt über eine dokumentierte und freigegebene Methodik zur Bestimmung kritischer oder wichtiger Funktionen (kwF) nach DORA.",
        "target_state": "Eine institutsspezifische kwF-Methodik definiert Kriterien, Prozesse, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse. Die Methodik berücksichtigt Ausfallperspektive, Pflichtverletzungsperspektive, Zeitkritikalität und regulatorische Bedeutung. Sie wird vom Leitungsorgan freigegeben und mindestens jährlich überprüft.",
        "implementation_steps": [
            "kwF-Kriterienkatalog mit Ausfall-, Pflichtverletzungs-, Zeit- und Regulatorik-Dimensionen entwickeln.",
            "Methodik mit Prozesslandkarte, Bewertungsmatrix und Entscheidungslogik dokumentieren.",
            "Methodik durch Leitungsorgan freigeben und kommunizieren.",
            "Jährlichen Review der Methodik institutionalisieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "kwF-Methodik-Dokument (freigegeben)",
            "Kriterienkatalog mit Bewertungsmatrix",
            "Leitungsorgan-Beschluss zur Methodik",
            "Review-Protokoll der Methodik"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.8",
            "5.9",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 3 Ziffer 23, Art. 28 Abs. 3 (Kritische oder wichtige Funktionen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 3 (Wesentlichkeit von Auslagerungen)",
        "cyber_risk_reference": "Cyber-Risikoanalyse für kritische Geschäftsprozesse priorisieren",
        "regulatory_landscape_reference": "kwF-Methodik als zentrale Schnittstelle zwischen DORA, BCM und Risikomanagement",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-KWF-002",
        "title": "Prozesslandkarte für kwF-Bestimmung aufbauen",
        "theme": "Kritische oder wichtige Funktionen",
        "requirement_type": "Operativer Prozess",
        "control_objective": "Eine vollständige Prozesslandkarte identifiziert alle institutsspezifischen Prozesse als Grundlage für die kwF-Bewertung.",
        "target_state": "Eine aktuelle Prozesslandkarte erfasst alle Prozesse mit Zuordnung zu regulierten Tätigkeiten, IKT-Abhängigkeiten, Kritikalität und Verantwortlichkeiten. Die Landkarte wird regelmässig aktualisiert und mit dem IKT-Risikoinventar abgeglichen.",
        "implementation_steps": [
            "Prozesse institutsweit inventarisieren und klassifizieren.",
            "Regulierte Tätigkeiten den Prozessen zuordnen.",
            "IKT-Abhängigkeiten je Prozess dokumentieren.",
            "Prozesslandkarte in kwF-Bewertung integrieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Prozesslandkarte (vollständig)",
            "Prozess-Steckbriefe mit IKT-Abhängigkeiten",
            "Zuordnung regulierte Tätigkeiten",
            "Aktualisierungsprotokoll"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.9",
            "5.10",
            "8.1"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 6 Abs. 1 (IKT-Risikomanagement), Art. 28 Abs. 3",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.3 (Risikoinventar), AT 9 (Auslagerungen)",
        "cyber_risk_reference": "Prozessabhängigkeiten als Grundlage für Cyber-Risikoanalyse",
        "regulatory_landscape_reference": "Prozesslandkarte als Grundlage für kwF, BIA und Risikoanalyse",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-KWF-003",
        "title": "Ausfallszenarien für kwF bewerten",
        "theme": "Kritische oder wichtige Funktionen",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Die Auswirkung eines Ausfalls von Prozessen, IKT-Systemen oder Dienstleistern auf kwF wird systematisch bewertet.",
        "target_state": "Ein standardisierter Prozess bewertet Ausfallszenarien für alle potenziell kritischen Funktionen. Die Bewertung prüft zeitkritische Wiederherstellungsanforderungen, finanzielle Auswirkungen, Reputationsschäden und regulatorische Konsequenzen.",
        "implementation_steps": [
            "Ausfallszenarien für identifizierte kwF definieren.",
            "Maximal tolerierbare Ausfallzeiten (MTPD) und Wiederherstellungsziele (RTO/RPO) festlegen.",
            "Auswirkungen auf finanzielle Leistungsfähigkeit und Solidität bewerten.",
            "Szenarioergebnisse dokumentieren und in kwF-Entscheidung einfliessen lassen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Ausfallszenario-Analyse je kwF",
            "MTPD/RTO/RPO-Definitionen",
            "Finanzielle Auswirkungsanalyse",
            "kwF-Entscheidungsdokumentation"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.29",
            "5.30",
            "8.34"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 7 (Risikoanalyse), Art. 11 (BCM)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.3, BT 3 (Notfallmanagement)",
        "cyber_risk_reference": "Cyber-Ausfallszenarien priorisieren und bewerten",
        "regulatory_landscape_reference": "Ausfallszenarien verbinden DORA, MaRisk und BCM-Anforderungen",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-KWF-004",
        "title": "Pflichtverletzungsszenarien für kwF bewerten",
        "theme": "Kritische oder wichtige Funktionen",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Die Auswirkung einer Pflichtverletzung durch Ausfall oder Beeinträchtigung von Prozessen oder IKT-Systemen wird systematisch bewertet.",
        "target_state": "Ein standardisierter Prozess bewertet Pflichtverletzungsszenarien für alle potenziell kritischen Funktionen. Die Bewertung prüft Verstösse gegen aufsichtsrechtliche Pflichten, Zulassungsanforderungen, Melde- und Dokumentationspflichten sowie sonstige regulatorische Anforderungen.",
        "implementation_steps": [
            "Pflichtverletzungsszenarien für identifizierte kwF definieren.",
            "Regulatorische Pflichten und Konsequenzen je Szenario dokumentieren.",
            "Auswirkungen auf Zulassung und Aufsichtspflichten bewerten.",
            "Szenarioergebnisse dokumentieren und in kwF-Entscheidung einfliessen lassen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Pflichtverletzungsszenario-Analyse je kwF",
            "Regulatorische Pflichtenübersicht",
            "Aufsichtsrechtliche Konsequenzenanalyse",
            "kwF-Entscheidungsdokumentation"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.8",
            "5.36",
            "6.1"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 7 (Risikoanalyse), Art. 3 Ziffer 23",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.3, AT 9 Tz. 3",
        "cyber_risk_reference": "Cyber-Risiken mit direktem regulatorischem Pflichtverletzungsrisiko priorisieren",
        "regulatory_landscape_reference": "Pflichtverletzungsszenarien als Erweiterung der reinen BIA-Logik",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-KWF-005",
        "title": "kwF-Managementfreigabe und Dokumentation sicherstellen",
        "theme": "Kritische oder wichtige Funktionen",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Die Einstufung als kritische oder wichtige Funktion wird managementseitig freigegeben und dokumentiert.",
        "target_state": "Jede kwF-Einstufung wird auf der dafür vorgesehenen Management-Ebene freigegeben. Die Entscheidung wird mit Begründung, Kriterienanwendung und Verantwortlichkeiten dokumentiert. Änderungen der Einstufung durchlaufen denselben Freigabeprozess.",
        "implementation_steps": [
            "Freigabestufen für kwF-Einstufungen definieren.",
            "Entscheidungsvorlage mit Kriterienanwendung entwickeln.",
            "kwF-Entscheidungen dokumentieren und managementseitig freigeben.",
            "Änderungsmanagement für kwF-Einstufungen etablieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "kwF-Entscheidungsvorlage mit Kriterien",
            "Managementfreigabe je kwF",
            "Änderungsdokumentation bei Reklassifikation",
            "Jährlicher Review der kwF-Entscheidungen"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.2",
            "5.3",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 5 (Governance), Art. 28 Abs. 3",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.1 (Gesamtverantwortung)",
        "cyber_risk_reference": "Management-Entscheidung über Kritikalität von Cyber-Risiken",
        "regulatory_landscape_reference": "kwF-Freigabe als Entscheidungspunkt im übergreifenden Risikorahmen",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-KWF-006",
        "title": "kwF-Review-Zyklus institutionalisieren",
        "theme": "Kritische oder wichtige Funktionen",
        "requirement_type": "Kontrollaktivität",
        "control_objective": "Die kwF-Einstufungen werden regelmässig überprüft und bei wesentlichen Änderungen aktualisiert.",
        "target_state": "Ein dokumentierter Review-Prozess prüft kwF-Einstufungen mindestens jährlich sowie anlassbezogen bei wesentlichen Änderungen der Geschäftstätigkeit, Organisation, IKT-Landschaft oder regulatorischen Anforderungen.",
        "implementation_steps": [
            "Jährlichen Review-Termin für kwF-Einstufungen festlegen.",
            "Anlassbezogene Review-Trigger definieren.",
            "Review-Ergebnisse dokumentieren und bei Änderungen Managementfreigabe einholen.",
            "Review-Historie je kwF führen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Jährlicher kwF-Review-Bericht",
            "Anlassbezogene Reviews mit Begründung",
            "Änderungshistorie je kwF",
            "Managementfreigabe nach Review"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.35",
            "5.36",
            "9.1",
            "10.1"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 6 Abs. 5 (Review), Art. 28 Abs. 3",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2 (Review)",
        "cyber_risk_reference": "Regelmässige Überprüfung der Cyber-Risikobewertung kritischer Funktionen",
        "regulatory_landscape_reference": "kwF-Review als Teil des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-RTA-001",
        "title": "Tätigkeiteninventar für regulierte Tätigkeiten aufbauen",
        "theme": "Regulierte Tätigkeiten",
        "requirement_type": "Operativer Prozess",
        "control_objective": "Das Institut verfügt über ein vollständiges Inventar aller regulierten Tätigkeiten als Grundlage für kwF, Vorfallklassifikation und Informationsregister.",
        "target_state": "Ein zentrales Tätigkeiteninventar erfasst alle regulierten Tätigkeiten des Instituts mit Zuordnung zu nationalen und europäischen Begrifflichkeiten, EBA-Identifikatoren und betroffenen IKT-Dienstleistungen.",
        "implementation_steps": [
            "Regulierte Tätigkeiten aus Zulassung und Geschäftsmodell identifizieren.",
            "Tätigkeiten mit europäischen Begrifflichkeiten und EBA-Identifikatoren abgleichen.",
            "Zuordnung zu kwF, IKT-Dienstleistungen und Informationsregister herstellen.",
            "Inventar regelmässig aktualisieren und mit Zulassungsänderungen abgleichen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Tätigkeiteninventar (aktuell)",
            "Mapping nationale zu europäische Begrifflichkeiten",
            "EBA-Identifier-Liste",
            "Aktualisierungsprotokoll"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.9",
            "5.33"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 3 Ziffer 23, Art. 19 (Vorfallklassifikation), Art. 28 Abs. 3 (Informationsregister)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.3 (Risikoinventar)",
        "cyber_risk_reference": "Cyber-Risikoanalyse auf Basis regulierter Tätigkeiten priorisieren",
        "regulatory_landscape_reference": "Regulierte Tätigkeiten als Querschnittsinstrument für DORA, MaRisk und Aufsicht",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-RTA-002",
        "title": "Mapping zwischen nationalen und europäischen Tätigkeitsbegrifflichkeiten etablieren",
        "theme": "Regulierte Tätigkeiten",
        "requirement_type": "Operativer Prozess",
        "control_objective": "Nationale und europäische Begrifflichkeiten für regulierte Tätigkeiten werden konsistent gemappt und dokumentiert.",
        "target_state": "Ein dokumentiertes Mapping bildet nationale Tätigkeitsbezeichnungen auf europäische Begrifflichkeiten (EBA-Identifier, CRR/CRD, MiFID, AIFMD etc.) ab. Das Mapping wird bei regulatorischen Änderungen aktualisiert.",
        "implementation_steps": [
            "Nationale Tätigkeitsbezeichnungen aus Zulassungsbescheiden erfassen.",
            "Europäische Begrifflichkeiten und EBA-Identifier recherchieren und zuordnen.",
            "Mapping-Dokumentation mit Quellen und Gültigkeitsstand erstellen.",
            "Aktualisierung bei regulatorischen oder geschäftlichen Änderungen sicherstellen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Mapping-Dokumentation national/europäisch",
            "EBA-Identifier-Zuordnungstabelle",
            "Quellenverzeichnis für Begrifflichkeiten",
            "Aktualisierungsnachweise"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.33",
            "5.34",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 3 (Informationsregister), Art. 19 (Vorfallklassifikation)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.3",
        "cyber_risk_reference": "Präzise Klassifikation der Cyber-Risiken je regulierter Tätigkeit",
        "regulatory_landscape_reference": "Konsistentes Begriffsverständnis über DORA, CRR, MiFID und nationale Regelungen",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-RTA-003",
        "title": "EBA-Identifier-Logik für das Informationsregister umsetzen",
        "theme": "Regulierte Tätigkeiten",
        "requirement_type": "Nachweis / Evidenz",
        "control_objective": "Die EBA-Identifier und deren Zuordnung zu IKT-Dienstleistungen sind für das Informationsregister korrekt und aktuell.",
        "target_state": "Die EBA-Identifier sind für jede regulierte Tätigkeit erfasst und den zugehörigen IKT-Dienstleistungen zugeordnet. Die Datenqualität wird regelmässig geprüft und Abweichungen werden korrigiert.",
        "implementation_steps": [
            "EBA-Identifier aus EBA-Register und aufsichtlichen Vorgaben ableiten.",
            "Identifier den regulierten Tätigkeiten zuordnen.",
            "Verknüpfung mit IKT-Dienstleistungen im Informationsregister herstellen.",
            "Datenqualität durch regelmässige Abgleiche sichern."
        ],
        "evidence_examples": [
            "EBA-Identifier-Tabelle mit Tätigkeitszuordnung",
            "Verknüpfung im Informationsregister",
            "Datenqualitätsbericht",
            "Korrekturprotokoll bei Abweichungen"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.33",
            "5.34",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 3 (Informationsregister)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 6",
        "cyber_risk_reference": "Datenqualität als Grundlage für Cyber-Risikoanalyse",
        "regulatory_landscape_reference": "EBA-Identifier als Datenqualitätsanker für das Informationsregister",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-RTA-004",
        "title": "Registerdatenqualität für regulierte Tätigkeiten sicherstellen",
        "theme": "Regulierte Tätigkeiten",
        "requirement_type": "Kontrollaktivität",
        "control_objective": "Die Datenqualität der regulierten Tätigkeiten im Informationsregister wird systematisch überprüft und verbessert.",
        "target_state": "Ein Prozess zur Sicherstellung der Registerdatenqualität definiert Vollständigkeits-, Korrektheits- und Aktualitätskriterien. Regelmässige Qualitätskontrollen identifizieren Fehler und leiten Korrekturmaßnahmen ein. Verantwortlichkeiten für Datenpflege und -prüfung sind festgelegt.",
        "implementation_steps": [
            "Datenqualitätskriterien für regulierte Tätigkeiten definieren.",
            "Regelmässige Qualitätskontrollen (mindestens quartalsweise) durchführen.",
            "Fehlerprotokoll mit Korrekturmaßnahmen und Fristen führen.",
            "Verantwortlichkeiten für Datenpflege und Qualitätssicherung zuweisen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Datenqualitätsbericht (aktuell)",
            "Fehlerprotokoll mit Korrekturmaßnahmen",
            "Kontrollplan für Registerdatenqualität",
            "Review-Protokoll der Datenqualität"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.33",
            "5.34",
            "5.35",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 3 (Informationsregister), Art. 29 (Datenqualität)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 6",
        "cyber_risk_reference": "Verlässliche Datenbasis für Cyber-Risikoanalyse",
        "regulatory_landscape_reference": "Datenqualität als übergreifende Anforderung für Meldewesen und Register",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-CON-001",
        "title": "Vertragsklassifikation für IKT-Dienstleistungen etablieren",
        "theme": "IKT-Verträge",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "IKT-Dienstleistungsverträge werden nach Kritikalität und Komplexität klassifiziert, um angemessene Anforderungen je Kategorie zu definieren.",
        "target_state": "Eine verbindliche Vertragsklassifikation unterscheidet Baseline IKT-Leistung, kontrollrelevante IKT-Leistung, kwF-relevante IKT-Leistung und strategisch kritische IKT-Leistung. Jede Kategorie hat definierte Mindestanforderungen an Vertragsinhalte, Kontrollrechte und Überwachung.",
        "implementation_steps": [
            "Klassifikationskriterien für IKT-Verträge entwickeln.",
            "Kategorien (Baseline, kontrollrelevant, kwF-relevant, strategisch kritisch) definieren.",
            "Bestandsverträge klassifizieren und nachkategorisieren.",
            "Klassifikation bei Vertragsänderungen und jährlich überprüfen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Vertragsklassifikations-Richtlinie",
            "Klassifizierte Vertragsliste",
            "Überprüfungsprotokoll der Klassifikation",
            "Abweichungsdokumentation"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.33"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 (Vertragsanforderungen), Art. 29 (Überwachung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 (Auslagerungen), BT 4",
        "cyber_risk_reference": "Risikobasierte Klassifikation der Cyber-Anforderungen je Vertragskategorie",
        "regulatory_landscape_reference": "Vertragsklassifikation als Grundlage für DORA, MaRisk und aufsichtliche Prüfung",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-CON-002",
        "title": "Mindestvertragsinhalte nach DORA sicherstellen",
        "theme": "IKT-Verträge",
        "requirement_type": "Vertragsanforderung",
        "control_objective": "IKT-Dienstleistungsverträge enthalten alle nach DORA und institutsspezifisch erforderlichen Mindestinhalte.",
        "target_state": "Eine standardisierte Vertragsprüfung stellt sicher, dass alle IKT-Verträge Leistungsbeschreibung, Rechte und Pflichten, Informationssicherheitsanforderungen, SLA-Vereinbarungen, Datenstandorte, Datenschutzklauseln, Kündigungsfristen, Haftungsregelungen und Änderungsmanagement enthalten.",
        "implementation_steps": [
            "Mindestvertragsinhalte je Klassifikationskategorie definieren.",
            "Vertragsprüfprozess mit Checkliste und Freigabestufen etablieren.",
            "Bestandsverträge auf Lücken prüfen und nachbessern.",
            "Abweichungen dokumentieren und managementseitig freigeben."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Vertragsanforderungsmatrix je Kategorie",
            "Prüf-Checkliste für IKT-Verträge",
            "Lückenanalyse Bestandsverträge",
            "Abweichungsregister mit Freigabe"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.31",
            "5.33"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 2 (Vertragsanforderungen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 7, BT 4 Tz. 3",
        "cyber_risk_reference": "Vertragliche Absicherung von Cyber-Sicherheitsanforderungen",
        "regulatory_landscape_reference": "Vertragsinhalte als Nachweis für aufsichtsrechtliche Anforderungen",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-CON-003",
        "title": "Unterauftragnehmerregelungen vertraglich sichern",
        "theme": "IKT-Verträge",
        "requirement_type": "Vertragsanforderung",
        "control_objective": "Verträge mit IKT-Dienstleistern enthalten Regelungen zur Offenlegung, Genehmigung und Steuerung von Unterauftragnehmern.",
        "target_state": "Alle IKT-Verträge verpflichten Dienstleister zur Offenlegung wesentlicher Unterauftragnehmer und zur Einholung der Zustimmung bei Änderungen der Unterauftragnehmerkette. Ein aktuelles Unterauftragnehmerverzeichnis dokumentiert die vollständige Leistungskette.",
        "implementation_steps": [
            "Vertragsklauseln zu Unterauftragnehmern (Offenlegung, Genehmigung, Änderung) definieren.",
            "Unterauftnehmerverzeichnis je kritischer IKT-Dienstleistung aufbauen.",
            "Regelmässige Aktualisierung und Prüfung der Unterauftragnehmerkette.",
            "Konzentrationsrisiken durch gemeinsame Unterauftragnehmer identifizieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Vertragsklauseln zu Unterauftragnehmern",
            "Unterauftragnehmerverzeichnis (aktuell)",
            "Genehmigungsdokumentation bei Änderungen",
            "Konzentrationsrisikoanalyse Unterauftragnehmer"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.21",
            "5.22"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 2 lit. e (Unterauftragnehmer)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 5, BT 4 Tz. 2",
        "cyber_risk_reference": "Erweiterte Angriffsfläche durch Unterauftragnehmerketten",
        "regulatory_landscape_reference": "Durchgängige Transparenz über die gesamte Dienstleisterkette",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-CON-004",
        "title": "Exit-Regelungen vertraglich verankern",
        "theme": "IKT-Verträge",
        "requirement_type": "Vertragsanforderung",
        "control_objective": "IKT-Verträge enthalten verbindliche Exit-Regelungen für eine geordnete Beendigung, Übertragung oder Ersetzung der Dienstleistung.",
        "target_state": "Alle IKT-Verträge mit kwF-Relevanz enthalten Exit-Klauseln mit Kündigungsfristen, Datenrückgabe- und Löschverpflichtungen, Übergangsunterstützung, Migrationshilfen und Herausgabepflichten. Die Exit-Regelungen werden regelmässig auf Angemessenheit und Umsetzbarkeit geprüft.",
        "implementation_steps": [
            "Exit-Mindestklauseln je Vertragskategorie definieren.",
            "Datenrückgabe-, Lösch- und Migrationsverpflichtungen vertraglich regeln.",
            "Übergangsfristen und Unterstützungsleistungen vereinbaren.",
            "Exit-Regelungen regelmässig auf Aktualität und Umsetzbarkeit prüfen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Exit-Klauseln je IKT-Vertrag",
            "Datenrückgabe- und Löschkonzept",
            "Prüfprotokoll Exit-Regelungen",
            "Abweichungsdokumentation"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.29",
            "5.30",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 2 lit. i (Exit), Art. 29 Abs. 5",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 9, BT 4 Tz. 6",
        "cyber_risk_reference": "Sicherer Datentransfer und -löschung beim Dienstleisterwechsel",
        "regulatory_landscape_reference": "Exit-Fähigkeit als DORA-, MaRisk- und BCM-Anforderung",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-CON-005",
        "title": "Audit- und Kontrollrechte vertraglich sichern",
        "theme": "IKT-Verträge",
        "requirement_type": "Vertragsanforderung",
        "control_objective": "IKT-Verträge enthalten umfassende Audit- und Kontrollrechte für das Institut und dessen Prüfungsinstanzen.",
        "target_state": "Verträge mit kwF-relevanten IKT-Dienstleistern enthalten Rechte auf Vor-Ort-Prüfungen, Einsichtnahme in Unterlagen, Zugang zu Systemen und Informationen sowie das Recht auf Prüfungen durch externe Prüfer und Aufsichtsbehörden.",
        "implementation_steps": [
            "Audit- und Kontrollrechte als Pflichtklauseln definieren.",
            "Ausübungskonzept für Kontrollrechte (Häufigkeit, Umfang, Eskalation) erstellen.",
            "Kontrollrechte regelmässig ausüben und Ergebnisse dokumentieren.",
            "Verweigerung von Kontrollrechten als Risikoindikator eskalieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Audit-/Kontrollrechte-Klauseln je Vertrag",
            "Kontrollplan für das laufende Jahr",
            "Durchgeführte Audits und Prüfberichte",
            "Eskalationsvermerk bei verweigerten Rechten"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.36",
            "9.2"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 2 lit. f–h (Kontroll- und Zugangsrechte)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 7, BT 4 Tz. 4",
        "cyber_risk_reference": "Prüfbarkeit von Cyber-Sicherheitsmaßnahmen beim Dienstleister",
        "regulatory_landscape_reference": "Kontrollrechte als Instrument der aufsichtlichen Prüfung",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-CON-006",
        "title": "Berichtspflichten in IKT-Verträgen regeln",
        "theme": "IKT-Verträge",
        "requirement_type": "Vertragsanforderung",
        "control_objective": "IKT-Verträge enthalten verbindliche Berichtspflichten über Leistungserbringung, Sicherheitslage und Risikoentwicklung.",
        "target_state": "Verträge mit IKT-Dienstleistern definieren regelmässige Berichtspflichten zu SLA-Einhaltung, Sicherheitsvorfällen, Änderungen der Leistungserbringung, Personalveränderungen in Schlüsselfunktionen und Ergebnissen von Sicherheitsprüfungen.",
        "implementation_steps": [
            "Berichtsanforderungen je Vertragskategorie definieren.",
            "Berichtsformate, -frequenzen und -empfänger festlegen.",
            "Eingehende Berichte prüfen und bei Abweichungen eskalieren.",
            "Berichtsqualität regelmässig bewerten und nachsteuern."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Berichtsanforderungsmatrix je Vertrag",
            "Eingegangene Dienstleisterberichte",
            "Prüfprotokoll der Berichtsinhalte",
            "Eskalationsnachweise bei Berichtsmängeln"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.23",
            "5.35",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 29 Abs. 1–2 (Überwachung und Berichtswesen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 Tz. 8, BT 4 Tz. 5",
        "cyber_risk_reference": "Regelmässige Berichterstattung über Cyber-Sicherheitslage des Dienstleisters",
        "regulatory_landscape_reference": "Berichtspflichten als Nachweis der laufenden Überwachung",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-POL-001",
        "title": "Richtlinieninventar für IKT-Sicherheits- und DORA-Richtlinien aufbauen",
        "theme": "IKT-Richtlinien",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Das Institut verfügt über ein vollständiges und aktuelles Inventar aller IKT-Sicherheitsrichtlinien und DORA-relevanten Richtlinien.",
        "target_state": "Ein zentrales Richtlinieninventar erfasst alle IKT-Richtlinien mit Zweck, Geltungsbereich, Version, Freigabedatum, verantwortlicher Rolle, Review-Zyklus und Verknüpfung zu DORA-, MaRisk- und ISO-Anforderungen.",
        "implementation_steps": [
            "Richtlinienkategorien (Sicherheit, IKT-Risiko, BCM, Auslagerungen etc.) definieren.",
            "Bestehende Richtlinien inventarisieren und kategorisieren.",
            "Richtlinienlücken gegen DORA- und MaRisk-Anforderungen identifizieren.",
            "Inventar regelmässig aktualisieren und mit Richtlinien-Review synchronisieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Richtlinieninventar (vollständig, aktuell)",
            "Lückenanalyse Richtlinien vs. DORA/MaRisk",
            "Kategorisierungsmatrix",
            "Aktualisierungsprotokoll"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.2",
            "5.33",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 6 Abs. 4 (Dokumentation), Art. 8 (Schutzmaßnahmen)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2 (Dokumentation)",
        "cyber_risk_reference": "Richtlinien als Grundlage für Cyber-Sicherheitskontrollen",
        "regulatory_landscape_reference": "Richtlinieninventar als Nachweis der Dokumentationspflicht",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-POL-002",
        "title": "Dokumentenlenkung für IKT-Richtlinien etablieren",
        "theme": "IKT-Richtlinien",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "IKT-Richtlinien durchlaufen einen standardisierten Dokumentenlenkungsprozess von Erstellung über Freigabe bis zur Archivierung.",
        "target_state": "Ein dokumentierter Dokumentenlenkungsprozess definiert Phasen (Entwurf, Abstimmung, Freigabe, Veröffentlichung, Review, Archivierung), Rollen (Autor, Prüfer, Freigeber) und Fristen. Jede Richtlinie hat eine eindeutige Version, Änderungshistorie und Gültigkeitsdauer.",
        "implementation_steps": [
            "Dokumentenlenkungsprozess mit Phasen und Rollen definieren.",
            "Richtlinienvorlage mit Pflichtfeldern entwickeln.",
            "Versionierung und Änderungshistorie sicherstellen.",
            "Archivierungsregeln für abgelöste Richtlinien festlegen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Dokumentenlenkungsprozess (Dokument)",
            "Richtlinienvorlage mit Metadaten",
            "Änderungshistorie je Richtlinie",
            "Archivierungsnachweis"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.33",
            "5.34",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 6 Abs. 4 (Dokumentation)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2",
        "cyber_risk_reference": "Nachvollziehbare Richtlinienversionen für Sicherheitsaudits",
        "regulatory_landscape_reference": "Dokumentenlenkung als Grundlage für prüfbare Nachweise",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-POL-003",
        "title": "Leitungsorganfreigabe für IKT-Richtlinien sicherstellen",
        "theme": "IKT-Richtlinien",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Wesentliche IKT-Richtlinien werden durch das Leitungsorgan oder die dafür bestimmte Management-Ebene freigegeben.",
        "target_state": "Eine Freigabematrix definiert, welche Richtlinien durch das Leitungsorgan, welche durch die Geschäftsleitung und welche durch Fachbereichsleitungen freigegeben werden. Der Freigabeprozess ist dokumentiert und nachvollziehbar.",
        "implementation_steps": [
            "Freigabematrix für IKT-Richtlinien definieren.",
            "Freigabeprozess mit Vorlagen und Fristen standardisieren.",
            "Freigaben dokumentieren und in der Richtlinie vermerken.",
            "Freigabe bei Richtlinienänderungen erneut einholen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Freigabematrix IKT-Richtlinien",
            "Freigabevermerk in jeder Richtlinie",
            "Sitzungsprotokolle bei Leitungsorgan-Freigabe",
            "Änderungsdokumentation mit erneuter Freigabe"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.2",
            "5.3",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 5 Abs. 1 (Leitungsorgan)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.1 (Gesamtverantwortung)",
        "cyber_risk_reference": "Management-Commitment für Cyber-Sicherheitsrichtlinien",
        "regulatory_landscape_reference": "Freigabe als Nachweis der Leitungsorgan-Verantwortung",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-POL-004",
        "title": "Review-Trigger für IKT-Richtlinien definieren",
        "theme": "IKT-Richtlinien",
        "requirement_type": "Kontrollaktivität",
        "control_objective": "IKT-Richtlinien werden anlassbezogen und mindestens jährlich auf Aktualität und Angemessenheit überprüft.",
        "target_state": "Ein dokumentierter Review-Prozess definiert verbindliche Trigger für die Überprüfung von IKT-Richtlinien: mindestens jährlich, nach wesentlichen IKT-Vorfällen, nach Resilienztests, nach Audits, nach behördlichen Hinweisen und bei wesentlichen Änderungen der Geschäftstätigkeit, Bedrohungslage oder rechtlichen Anforderungen.",
        "implementation_steps": [
            "Review-Trigger-Katalog für IKT-Richtlinien definieren.",
            "Jährlichen Review-Plan für alle Richtlinien erstellen.",
            "Anlassbezogene Reviews bei Trigger-Ereignissen auslösen.",
            "Review-Ergebnisse dokumentieren und bei Bedarf Richtlinien anpassen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Review-Trigger-Katalog",
            "Jährlicher Review-Plan",
            "Durchgeführte Reviews mit Ergebnissen",
            "Richtlinienänderungen aus Reviews"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.35",
            "5.36",
            "9.1",
            "10.1"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 6 Abs. 5 (Review), Art. 12 (Tests)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2 (Review)",
        "cyber_risk_reference": "Aktualisierung von Richtlinien nach Cyber-Vorfällen und Bedrohungsänderungen",
        "regulatory_landscape_reference": "Review-Trigger als Instrument der kontinuierlichen Verbesserung",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "DORA-POL-005",
        "title": "Kontroll- und Nachweislogik in IKT-Richtlinien integrieren",
        "theme": "IKT-Richtlinien",
        "requirement_type": "Kontrollaktivität",
        "control_objective": "IKT-Richtlinien enthalten eine dokumentierte Kontroll- und Nachweislogik, die die Einhaltung der Richtlinienanforderungen belegbar macht.",
        "target_state": "Jede IKT-Richtlinie enthält einen Abschnitt zur Kontroll- und Nachweislogik, der die zugehörigen Kontrollen, Nachweise, Verantwortlichkeiten und Prüffrequenzen beschreibt. Die Kontroll- und Nachweislogik ist mit dem IKT-Kontrollsystem der Plattform abgestimmt.",
        "implementation_steps": [
            "Kontroll- und Nachweisanforderungen je Richtlinie definieren.",
            "Nachweisartefakte und Aufbewahrungsfristen festlegen.",
            "Verknüpfung mit dem plattformweiten Evidenzmodell herstellen.",
            "Kontroll- und Nachweislogik regelmässig auf Vollständigkeit prüfen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Kontroll- und Nachweislogik je Richtlinie",
            "Verknüpfungstabelle Richtlinien–Kontrollen–Nachweise",
            "Prüfprotokoll der Kontroll- und Nachweislogik",
            "Abweichungsbericht"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.35",
            "5.36",
            "8.8",
            "9.1"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 8 (Schutzmaßnahmen), Art. 10 (Wirksamkeit)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.4.2 (Kontrollsystem)",
        "cyber_risk_reference": "Nachweis der Einhaltung von Cyber-Sicherheitsrichtlinien",
        "regulatory_landscape_reference": "Integrierte Nachweislogik über Richtlinien-, Kontroll- und Prüfsysteme",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "REG-NIS2-001",
        "title": "NIS2-Anwendungsbereich für das Institut prüfen und dokumentieren",
        "theme": "Regulatory Landscape",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Das Institut prüft, ob und in welchem Umfang der NIS2-Anwendungsbereich für seine Tätigkeiten relevant ist.",
        "target_state": "Eine dokumentierte Prüfung bewertet den Einrichtungsstatus (besonders wichtig, wichtig, nicht betroffen) nach NIS2. Die Prüfung berücksichtigt die DORA-Ausnahmeregelung und dokumentiert die Begründung für die Einstufung.",
        "implementation_steps": [
            "NIS2-Kriterien für besonders wichtige und wichtige Einrichtungen prüfen.",
            "DORA-Ausnahmeregelung und deren Voraussetzungen dokumentieren.",
            "Einrichtungsstatus institutsspezifisch bestimmen und begründen.",
            "Prüfung jährlich und bei wesentlichen Änderungen wiederholen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "NIS2-Anwendungsbereichsprüfung (dokumentiert)",
            "Einrichtungsstatus-Begründung",
            "DORA-Ausnahmeprüfung",
            "Jährliches Review der Einstufung"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.2",
            "5.36"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 1 Abs. 3 (Ausnahme von NIS2)",
        "marisk_reference": "–",
        "cyber_risk_reference": "NIS2 als ergänzender Cybersecurity-Rahmen zu DORA",
        "regulatory_landscape_reference": "NIS2–DORA-Schnittstelle als Ausgangspunkt für die regulatorische Landschaft",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "REG-CRA-001",
        "title": "CRA-Produktbezug für IKT-Produkte und -Dienstleistungen prüfen",
        "theme": "Regulatory Landscape",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Das Institut prüft, welche IKT-Produkte mit digitalen Elementen in den Anwendungsbereich des Cyber Resilience Act fallen.",
        "target_state": "Eine dokumentierte Prüfung identifiziert IKT-Produkte mit digitalen Elementen, die unter den CRA fallen könnten. Hersteller-, Händler- und Betreiberpflichten werden eingeordnet und in die Beschaffungs- und Vertragsprozesse integriert.",
        "implementation_steps": [
            "IKT-Produkte mit digitalen Elementen inventarisieren.",
            "CRA-Anwendungsbereich je Produkt prüfen.",
            "Hersteller-/Lieferantenpflichten in Beschaffungsanforderungen übersetzen.",
            "Schwachstellenmanagement und Security-Updates in Verträgen adressieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "CRA-Produktinventar",
            "Anwendungsbereichsprüfung je Produkt",
            "Beschaffungsanforderungen mit CRA-Bezug",
            "Vertragsklauseln zu Updates und Schwachstellen"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.21",
            "8.34"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 28 Abs. 2 (Vertragsanforderungen), Art. 29 (Überwachung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 9 (Auslagerungen)",
        "cyber_risk_reference": "CRA als Produktsicherheitsrahmen für Cyber-Resilienz",
        "regulatory_landscape_reference": "CRA ergänzt DORA um die Produkt- und Herstellerperspektive",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "REG-AIA-001",
        "title": "KI-Inventar nach AI Act aufbauen",
        "theme": "Regulatory Landscape",
        "requirement_type": "Operativer Prozess",
        "control_objective": "Das Institut verfügt über ein vollständiges Inventar aller eingesetzten KI-Systeme als Grundlage für die AI-Act-Governance.",
        "target_state": "Ein KI-Inventar erfasst alle KI-Systeme mit Klassifikation (verboten, Hochrisiko, geringes Risiko, minimales Risiko), Zweck, Einsatzbereich, Datenquellen, Verantwortlichen und Risikobewertung.",
        "implementation_steps": [
            "KI-Systeme institutsweit identifizieren und erfassen.",
            "Klassifikation nach AI-Act-Risikokategorien durchführen.",
            "Verantwortlichkeiten für KI-Governance zuweisen.",
            "Inventar regelmässig aktualisieren und mit Änderungsmanagement verbinden."
        ],
        "evidence_examples": [
            "KI-Inventar (vollständig, aktuell)",
            "Klassifikationsmatrix nach AI-Act-Kategorien",
            "Verantwortungsmatrix KI-Governance",
            "Aktualisierungsprotokoll"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.8",
            "5.9",
            "5.33"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 6 (IKT-Risikomanagement)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 4.3.3",
        "cyber_risk_reference": "KI-Systeme als Teil der Cyber-Risikoanalyse und Angriffsfläche",
        "regulatory_landscape_reference": "KI-Inventar als Grundlage für AI-Act-Compliance",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "REG-AIA-002",
        "title": "KI-Kompetenz nach AI Act institutsweit sicherstellen",
        "theme": "Regulatory Landscape",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Mitarbeitende und Führungskräfte verfügen über ausreichende KI-Kompetenz entsprechend ihrer Rolle und Verantwortung.",
        "target_state": "Ein rollenbasiertes KI-Kompetenzprogramm vermittelt Grundlagenwissen zu KI-Funktionsweise, -Risiken, -Chancen und regulatorischen Anforderungen. Das Programm wird mindestens jährlich durchgeführt und aktualisiert.",
        "implementation_steps": [
            "KI-Kompetenzbedarf rollenbasiert erheben.",
            "Schulungsprogramm mit Basis- und Vertiefungsmodulen entwickeln.",
            "Schulungen durchführen und Teilnahme dokumentieren.",
            "KI-Kompetenz regelmässig auf Aktualität prüfen und Programm anpassen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "KI-Kompetenzrahmen mit Rollenzuordnung",
            "Schulungsprogramm und -materialien",
            "Teilnehmernachweise",
            "Kompetenzbewertung und -entwicklung"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.2",
            "5.3",
            "6.3",
            "7.2"
        ],
        "dora_reference": "DORA Art. 5 Abs. 2 (Personal), Art. 6 Abs. 3 (Schulung)",
        "marisk_reference": "MaRisk AT 7.1, AT 7.2",
        "cyber_risk_reference": "KI-Kompetenz als Teil der Cyber-Sicherheitssensibilisierung",
        "regulatory_landscape_reference": "KI-Kompetenz als Querschnittsanforderung über AI Act, DORA und MaRisk",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "OSS-001",
        "title": "Open-Source-Richtlinie etablieren",
        "theme": "Open Source & Software Supply Chain",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "Die Nutzung von Open Source Software ist durch eine freigegebene Richtlinie geregelt.",
        "target_state": "Eine vom Management freigegebene Richtlinie definiert den Geltungsbereich, zulässige Lizenzen, Genehmigungsprozess, Verantwortlichkeiten und Eskalationswege. Die Richtlinie wird jährlich überprüft und bei wesentlichen Änderungen aktualisiert.",
        "implementation_steps": [
            "IST-Stand zur OSS-Nutzung und Lizenzierung erheben.",
            "Richtlinienentwurf mit Geltungsbereich, Lizenzmatrix, Genehmigungsprozess und Rollen erstellen.",
            "Richtlinie durch Management freigeben und an alle relevanten Stellen kommunizieren.",
            "Jährlichen Review-Prozess institutionalisieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Freigegebene Open-Source-Richtlinie (aktuell)",
            "Lizenz-Compliance-Matrix",
            "Kommunikationsnachweis an Mitarbeitende und Lieferanten",
            "Review-Protokoll mit Änderungshistorie"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.1",
            "5.2",
            "5.3",
            "5.36",
            "8.1"
        ],
        "dora_reference": "Art. 5, Art. 8, Art. 9, Art. 24, Art. 28",
        "marisk_reference": "AT 4.3.1, AT 7.2",
        "cyber_risk_reference": "Governance-Verfahren für Open-Source-Sicherheit und Software-Integrität",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "OSS-002",
        "title": "SBOM-Erzeugung automatisieren",
        "theme": "Open Source & Software Supply Chain",
        "requirement_type": "Operativer Prozess",
        "control_objective": "Für jede relevante Anwendung und jedes Release wird automatisiert eine SBOM erzeugt.",
        "target_state": "Die SBOM-Erzeugung ist in die CI/CD-Pipeline integriert. Jede SBOM dokumentiert direkte und transitive Abhängigkeiten mit Version, Lizenz und Herkunft. SBOMs werden versioniert, archiviert und mit dem Schwachstellenmanagement verknüpft.",
        "implementation_steps": [
            "SBOM-Werkzeuge (SPDX/CycloneDX) in der Build-Pipeline evaluieren und integrieren.",
            "SBOM-Format und Pflichtfelder institutsspezifisch definieren.",
            "Automatisierte SBOM-Erzeugung für alle relevanten Anwendungen einrichten.",
            "SBOM-Versionierung und Archivierung je Release konfigurieren.",
            "SBOM-Daten mit Schwachstellendatenbanken koppeln."
        ],
        "evidence_examples": [
            "SBOM-Generator-Konfiguration in CI/CD",
            "Ausgelieferte SBOM je Release (SPDX/CycloneDX)",
            "Archivierungsnachweis (Versionshistorie)",
            "Integrationstest Schwachstellenabgleich"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "8.2",
            "8.7",
            "8.8",
            "8.19",
            "8.25"
        ],
        "dora_reference": "Art. 6, Art. 7, Art. 8, Art. 24, Art. 28",
        "marisk_reference": "AT 4.3.2, AT 7.2, BT 1.1",
        "cyber_risk_reference": "SBOM als Grundlage für Schwachstellenmanagement und Software Supply Chain Security",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "OSS-003",
        "title": "OSS-Komponenteninventar pflegen",
        "theme": "Open Source & Software Supply Chain",
        "requirement_type": "Operativer Prozess",
        "control_objective": "Ein zentrales Inventar erfasst alle relevanten OSS-Komponenten mit Anwendung, Version, Kritikalität und Eigentümer.",
        "target_state": "Das OSS-Komponenteninventar ist mit dem Informationsregister und dem IKT-Assetmanagement verknüpft. Jede Komponente ist mit SBOM-ID, Anwendung, Kritikalität, Patch-Status und Risikobewertung erfasst. Das Inventar wird bei jeder Änderung aktualisiert.",
        "implementation_steps": [
            "Komponenteninventar-Datenmodell mit Pflichtfeldern definieren.",
            "Erstinventur aller OSS-Komponenten aus SBOMs und manueller Erfassung durchführen.",
            "Inventar mit Informationsregister, IKT-Assets und Anwendungen verknüpfen.",
            "Regelmäßige Aktualisierung bei neuen Releases oder Änderungen etablieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "OSS-Komponenteninventar (vollständig, aktuell)",
            "Datenmodell-Dokumentation",
            "Verknüpfungsnachweis mit Informationsregister",
            "Änderungsprotokoll je Komponente"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.9",
            "5.10",
            "8.1",
            "8.19",
            "8.25"
        ],
        "dora_reference": "Art. 6, Art. 7, Art. 10, Art. 28",
        "marisk_reference": "AT 4.3.3, BT 1, BT 1.1",
        "cyber_risk_reference": "Systematische Erfassung und Bewertung von OSS-Komponenten als IKT-Assets",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "OSS-004",
        "title": "OSS-Schwachstellenmanagement betreiben",
        "theme": "Open Source & Software Supply Chain",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Schwachstellen in OSS-Komponenten werden systematisch erkannt, bewertet und behandelt.",
        "target_state": "Ein siebenstufiger Workflow (Erkennung → Triage → Impact Assessment → Entscheidung → Umsetzung → Verifikation → Reporting) steuert alle OSS-Schwachstellen. Critical- und High-Findings unterliegen einem Human Gate. Behandlungsergebnisse fließen in das Management-Reporting.",
        "implementation_steps": [
            "SBOM-Daten automatisiert gegen NVD, OSV und GitHub Advisory abgleichen.",
            "CVSS-basierte Bewertung mit Geschäftsrelevanz und kwF-Bezug etablieren.",
            "Human Gates für Risikoakzeptanz, Patch-Ausnahmen und Lieferanteneskalation definieren.",
            "Reporting-Prozess für kritische Findings aufbauen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Schwachstellenbericht (monatlich)",
            "CVSS-Bewertung mit Triage-Entscheidung",
            "Human-Gate-Dokumentation für Akzeptanzen",
            "Management-Reporting zu OSS-Schwachstellen"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "5.8",
            "8.8",
            "8.19",
            "8.25"
        ],
        "dora_reference": "Art. 8, Art. 10, Art. 11, Art. 24, Art. 28",
        "marisk_reference": "AT 4.3.3, AT 4.3.4, BT 1.2",
        "cyber_risk_reference": "Schwachstellenmanagement als Kernprozess der Cyber-Risikosteuerung",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "OSS-005",
        "title": "Patch- und Ausnahmemanagement steuern",
        "theme": "Open Source & Software Supply Chain",
        "requirement_type": "Risikosteuerung",
        "control_objective": "Sicherheitskritische Updates werden zeitnah bewertet, Abweichungen werden begründet und überwacht.",
        "target_state": "Ein standardisiertes Patch-Management definiert SLA-Zeiträume je Kritikalität. Abweichungen (compensating control, risk acceptance, supplier escalation) werden im Decision Log dokumentiert und unterliegen einer zeitlichen Befristung. Kompensierende Kontrollen werden auf Wirksamkeit überwacht.",
        "implementation_steps": [
            "Patch-SLA nach Kritikalität (Critical: 30d, High: 90d, Medium: 180d) festlegen.",
            "Entscheidungsmatrix mit fünf Optionen (Patch, Upgrade, Compensating Control, Risk Acceptance, Supplier Escalation) etablieren.",
            "Ausnahmeentscheidungen im Decision Log mit Begründung und Befristung dokumentieren.",
            "Kompensierende Kontrollen auf Wirksamkeit prüfen."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Patch-Status-Übersicht (aktuell)",
            "Decision-Log-Einträge für Ausnahmen",
            "Wirksamkeitsnachweise kompensierender Kontrollen",
            "SLA-Erfüllungsreport"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.7",
            "8.8",
            "8.19",
            "8.25",
            "8.26"
        ],
        "dora_reference": "Art. 8, Art. 10, Art. 11, Art. 24, Art. 28",
        "marisk_reference": "AT 4.3.4, BT 2, BT 2.1",
        "cyber_risk_reference": "Zeitnahe Patch-Bereitstellung als kritische Cyber-Sicherheitsmaßnahme",
        "maturity": "defined",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "OSS-006",
        "title": "Lieferanten-SBOM-Anforderungen durchsetzen",
        "theme": "Open Source & Software Supply Chain",
        "requirement_type": "Governance-Verfahren",
        "control_objective": "IKT-Dienstleister sind vertraglich verpflichtet, SBOMs und OSS-Prozessinformationen bereitzustellen.",
        "target_state": "Eine Standard-Vertragsklausel verpflichtet IKT-Dienstleister zur Bereitstellung von SBOMs in SPDX- oder CycloneDX-Format. Schwachstellen-Meldung und Patch-SLA sind vertraglich fixiert. Auditrechte für OSS-Prozesse sind vereinbart. Die Einhaltung wird regelmäßig überprüft.",
        "implementation_steps": [
            "Standard-Vertragsklausel für Lieferanten-SBOM entwickeln und mit Legal abstimmen.",
            "SBOM-Anforderungen in IKT-Verträge und Ausschreibungen integrieren.",
            "Lieferanten-SBOMs bei Vertragsbeginn und je Release anfordern.",
            "SBOM-Compliance der Lieferanten regelmäßig überprüfen und dokumentieren."
        ],
        "evidence_examples": [
            "Standard-Vertragsklausel (freigegeben)",
            "Lieferanten-SBOM-Verzeichnis",
            "SBOM-Compliance-Bericht",
            "Auditnachweis für Lieferanten-OSS-Prozesse"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            "5.19",
            "5.20",
            "5.21",
            "5.22",
            "5.23"
        ],
        "dora_reference": "Art. 28, Art. 30, Art. 33",
        "marisk_reference": "AT 9, BT 2.3",
        "cyber_risk_reference": "Durchsetzung von SBOM-Transparenz über die gesamte Software-Lieferkette",
        "maturity": "initial",
        "review_status": "reviewed"
    },
    {
        "id": "OFS-001",
        "title": "API-Inventar und API-Risikoklassifizierung führen",
        "theme": "Open Finance Security",
        "maturity": "defined",
        "requirement_type": "Verpflichtend",
        "review_status": "reviewed",
        "control_objective": "Alle internen, externen und Drittanbieter-APIs sind inventarisiert, klassifiziert und mit Owner dokumentiert.",
        "target_state": "Vollständiges API-Inventar mit Authentifizierungsmethode, Rate-Limits, Datenklasse und Kritikalität.",
        "dora_reference": "Art. 8, Art. 9, Art. 28",
        "marisk_reference": "AT 4.3.1, AT 7.2, AT 9",
        "implementation_steps": [
            "API-Endpunkte über Discovery-Tools und manuelle Erfassung inventarisieren",
            "Klassifizierung nach Datenart (PII, Zahlungsdaten, öffentlich) und Kritikalität durchführen",
            "Owner (Product Owner + Security Engineer) je API dokumentieren",
            "Inventar in API-Gateway/Service Catalog integrieren und quartalsweise aktualisieren"
        ],
        "evidence_examples": [
            "API-Inventar (CSV/JSON-Export mit Timestamp)",
            "Klassifikationsmatrix mit Kritikalitätsbewertung",
            "RACI je API-Endpunkt"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            8,
            9,
            12
        ]
    },
    {
        "id": "OFS-002",
        "title": "FAPI-/OIDC-konforme OAuth-Profile für sensible Finanz-APIs nutzen",
        "theme": "Open Finance Security",
        "maturity": "defined",
        "requirement_type": "Verpflichtend",
        "review_status": "reviewed",
        "control_objective": "OAuth 2.0 wird mit Authorization Code + PKCE, restriktiven Scopes und Token-Rotation eingesetzt.",
        "target_state": "Alle Open-Finance-APIs nutzen FAPI-konforme OAuth-Profile mit dokumentierter Client-Registrierung.",
        "dora_reference": "Art. 8, Art. 9, Art. 28",
        "marisk_reference": "AT 4.3.1, AT 7.2",
        "implementation_steps": [
            "Authorization Code Grant + PKCE (Proof Key for Code Exchange) einführen",
            "FAPI 2.0 Security Profile (FAPI 2.0 Baseline + Advanced) evaluieren",
            "Client-Registrierung mit dokumentierten Redirect-URIs und Scope-Requests etablieren"
        ],
        "evidence_examples": [
            "OAuth-Client-Register (Audit-Log-fähig)",
            "FAPI-Konformitäts-Assessment (FAPI OP/CIBA-Test-Suite)",
            "Scope- und Token-Policy-Dokumentation"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            8,
            9,
            12
        ]
    },
    {
        "id": "OFS-003",
        "title": "mTLS-Zertifikats- und Schlüsselmanagement betreiben",
        "theme": "Open Finance Security",
        "maturity": "defined",
        "requirement_type": "Verpflichtend",
        "review_status": "reviewed",
        "control_objective": "mTLS-Verbindungen werden mit sicheren TLS-Konfigurationen, Zertifikatsüberwachung und Sperrprozessen betrieben.",
        "target_state": "Zertifikatsinventar, Key-Rotation, TLS-Audit und Revocation-Test dokumentiert.",
        "dora_reference": "Art. 8, Art. 9",
        "marisk_reference": "AT 4.3.1, AT 7.2",
        "implementation_steps": [
            "Zertifikatsinventar mit Ablaufdaten, CA, Domains und Verantwortlichen führen",
            "TLS-Konfiguration auf mindestens TLS 1.2 festlegen (TLS 1.3 anstreben)",
            "Automatische Zertifikatsrotation (z. B. via cert-manager/ACME) implementieren",
            "Revocation-Test für jedes Zertifikat nach Deployment durchführen"
        ],
        "evidence_examples": [
            "mTLS-Zertifikatsinventar mit SHA-256-Fingerprint",
            "TLS-Konfigurations-Audit (SSL Labs, testssl.sh)",
            "Revocation-Test-Protokoll mit Datum + Ergebnis"
        ],
        "iso_control_anchors": [
            8,
            10,
            12
        ]
    }
]